IDF: Aus Gesher wird Sandy Bridge

IntelMit dem heute offiziellen Start des Intel Frühjahrsentwicklerforum informiert der weltgrößte Halbleiterhersteller neben neuen Notebook-Plattformen, über eine Namensänderung der übernächsten Prozessorgeneration. Ging man bisweilen davon aus, dass nach Conroe (Mitte 2006), Penryn (Ende 2007), Nehalem (Ende 2008) und Westmere (Ende 2009) Gesher im Jahr 2010 folgt, hat sich der Halbleiterriese noch einmal spontan umentschieden und entwickelt nun die neue Prozessorarchitektur unter dem Namen Sandy Bridge. Was das kalifornische Unternehmen dazu getrieben hat, Gesher durch einen doppelnamigen Codenamen zu ersetzen, ist derweil noch unbekannt.

Sandy Bridge wird wie schon Westmere, der allerdings noch auf der Nehalem-Architektur basieren wird, in 32nm feinen Strukturen gefertigt werden. Infos zur neuen Architektur sind noch äußerst spärlich, was allerdings kein Wunder ist, wo doch noch nicht einmal allzu viele Details zur nächsten Intel Prozessorgeneration gelüftet werden konnten. Auf dem letzten IDF im September 2006 kündigte man aber zumindest viel versprechend an, dass Gesher bzw. nun Sandy Bridge der aktuellen Core Mikroarchitektur um den Faktor 3 das Wasser in Pro/Watt Leistung reichen kann. Ebenfalls wurde darüber spekuliert, dass Sandy Bridge ganze 32 CPU-Kerne auf einer DIE beherbergen wird.


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