GeForce 8500- und 8600-Karten gelistet

NvidiaObwohl nVidia die Mainstreamkarten auf Basis der GeForce 8 Reihe erst am kommenden Dienstag enthüllen wird, stehen bereits jetzt erste Karten mit GeForce 8500- und 8600-Kern bei Online-Händlern im Shop. Interessanterweise handelt es sich bei den gelisteten Karten ausschließlich um MSI Produkte; selbst höhertaktende Varianten des jeweiligen Chips sind bei den Shops schon eingetroffen. Schon auf der CeBIT vermochte es MSI als einziger Hersteller überhaupt, erste GeForce 8500- und 8600-Karten auszustellen.

Die Spezifikationen decken sich größtenteils mit dem, was schon vor einigen Wochen durchs Netz kursierte. So setzen alle Karten auf ein 128-Bit Speicherinterface; lediglich die Veränderung des Speichertakts beeinflusst die resultierende Bandbreite. Wird der Speicher beim Topmodell, der 8600 GTS, noch mit 2000 MHz angesprochen, so sind es nur derer 1400 MHz bei der 8600 GT sowie 800 MHz bei der 8500 GT. Die Anzahl der Unified-Shaders beläuft sich bei der 8600 GTS auf 64, wohingegen der kleinere Bruder, die 8600 GT, nur mit 48 Vorlieb nehmen muss. Angaben zur 8500 GT fehlen noch, wahrscheinlich läuft es hierbei auf eine 32- oder 48 Streamprozessor-Lösung hinaus. Nachfolgend tabellarisch die Modelle im Überblick.

. 8600 GTS 8600 GT 8500 GT
Chiptakt 675 MHz 540 MHz 450 MHz
Speichertakt 2000 MHz 1400 MHz 800 MHz
Unified-Shader 64 48 ?
Interface 128-Bit 128-Bit 128-Bit
Füllrate 21.6 GTexel/s 13.0 GTexel/s ?
Bandbreite 32.0 GB/s 22.4 GB/s 12.8 GB/s
Speicher 256 MiB GDDR3 256 MiB GDDR3 256 MiB DDR2
Preis 208 Euro 151 Euro 99 Euro


MSI hat, wie bereits eingangs erwähnt, auch vom Start weg höhertaktende Versionen im Angebot, die kurioserweise preislich unter den "Normalen" angesiedelt sind. Auf Basis des 8600 GT Chips dient eine "NX8600GT-T2D256E-OC", die mit 560/1600 MHz statt 540/1400 MHz taktet. Preislich ist sie mit 146 Euro 5 Euro günstiger als das Referenzmodell gelistet. Die "NX8600GTS-T2D256E-HD-OC" ist die MSI-Spezialedition auf Basis des 8600 GTS Chips und taktet mit 700/2100 MHz statt 675/2000 MHz. Trotzdessen ist sie - wie schon die höhertaktende 8600 GT Variante - preislich etwas günstiger als ihr Pedant und wechselt schon für 203 Euro den Besitzer.

Was man letztendlich von der GeForce 8500- und 8600-Serie halten mag, müssen noch erste offizielle Benchmarks zeigen, allerdings hat die 8600 GTS, sofern man inoffiziellen Benchmarks trauen kann, ein schweres Los gezogen und kann sich nur selten gegen die mit 150 Euro deutlich günstiger postierte X1950 Pro durchsetzen. Viele sehen das 128-Bit breite Speicherinterface als Hauptschuldigen. Auch der mit 256 MiB knapp bemessene Texturspeicher wird von den Kritikern hart angegangen. Größtenteils ist die Lust an den nVidia Mainstreamkarten vergangen und in Foren herrscht primär die Meinung, dass man mit einer High-End Karte der letzten Generation deutlich besser fährt. Doch warten wir erst einmal den Launch ab und schauen dann, was die Konkurrenz im Stande zu leisten ist.


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