Massive Preissenkung bei AMD bestätigt sich

AMDUnglaublich, aber wahr; AMD drückt trotz Umsatzverluste abermals den Preis und steht quasi von heute auf morgen wieder in Schlagdistanz zu Intel. Massive Preissenkungen von bis zu 48 Prozent lassen alle AMD Prozessoren aus ganz anderem Licht betrachten. Scheinbar gedenkt AMD mit dieser Strategie bis zum K10-Launch noch erfolgreich fahren zu können; ohne Rücksicht auf Verluste, das freut den Kunden!

Besonders stark betroffen von den Preissenkungen sind die Topmodelle der AMD Riege. So fiel beispielsweise der Preis des mit 3.0 GHz taktenden Athlon 64 X2 6000+ von 464- auf 241 US-Dollar überdeutlich. Auch das zweitstärkste Modell im AMD Kader, der Athlon 64 X2 5600+, lässt kräftig federn und wechselt nunmehr für 188- statt 326 US-Dollar den Besitzer. Halt machte die Preissenkung auch an den Quad FX Prozessoren nicht, die allerdings weiterhin nur in den USA verkauft werden.

Eine kuriose Situation ergibt sich zudem dadurch, dass der Athlon 64 X2 5400+ um 33 Prozent im Preis gesenkt wird und somit nur noch 178 US-Dollar kostet, für den X2 5200+ jedoch weiterhin 232 US-Dollar bezahlt werden müssen. Unterdessen sind auch die sparsamen AMD Energy Efficent Prozessoren vom Preissturz stark betroffen; bis zu 38 Prozent niedrigere Preise! Ferner überrascht, dass erstmalig die 100 US-Dollar Grenze bei Dual-Core Prozessoren gefallen ist. Dank 28 prozentigem Preisrückgang ist der Athlon 64 X2 3600+ nunmehr für 73 US-Dollar zu erwerben, 83 US-Dollar werden für den X2 3800+ fällig.

Eine völlig neue Konstelation ergibt sich aus AMDs Preiskarussell. Schlagartig hat sich das Blatt zu Gunsten für AMD gewendet. Doch wie lange die gute Ausgangsposition gegen Konkurrent Intel, an die im High-End Segment weiterhin kein Weg vorbeigeht, anhält, ist die andere Frage, denn auch das in Santa Clara ansässige Unternehmen hat bereits angekündigt, am 22. April ebenfalls eine völlig neue Preisordnung anzulegen. Am längeren Hebel sitzt letztendlich dann nämlich doch Intel, die einerseits den größeren Umsatz einfahren und andererseits die Prozessoren bedeutend günstiger produzieren können, so dass die letztendlichen Margen höher ausfallen.


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