nVidia versteckt im Treiber Performance

NvidiaNach langwierigen Treibereskapaden hoffen viele, dass nVidia allmählich wieder in die richtige Spur findet. Scheinbar ist nVidias Ziel dabei gar nicht einmal einen lauffähigen Treiber auf die Beine zu stellen - wobei dies sicherlich ebenfalls essenziel ist - vielmehr packt der kalifornische Chipriese bedächtig die Karten auf den Tisch. Laut den Jungs von PCGH verschleierte nVidia im ForceWare bislang eine Multiplikations-Einheit (MUL) des G80 Rechenmonsters, die nach Freischaltung dem Chip der achten GeForce Generation wohl noch einmal ordentlich Pfeffer machen würde.

Nach den ominösen 160 Streamprozessoren soll also nun im G80 auch noch eine MUL-Einheit brach liegen, die abermals bequem über den Treiber zugänglich gemacht werden könnte. Anscheinend also erneut ein verstecktes Mittel, um gegen den R600 nicht allzu sehr aus der Wäsche zu gucken. Auslöser der Spekulation war der ForceWare 101.41 in der Beta-Ausgabe, der plötzlich den G80-Chip in multiplikationslastigen Anwendungen um 18 Prozent beschleunigte. Inwiefern aktuelle Benchmarks oder Spiele auf die Aktivierung der weiteren MUL-Einheit reagieren konnte noch nicht geklärt werden, da der Beta-Treiber anscheinend eine aktive vertikale Synchronisation erzwingt.

Mehr und mehr - so scheint es - wird der G80-Chip interessanter. Es wäre nicht das erste Mal, dass nVidia mittels neuer Treiber einige weitere Feature oder in diesem Fall gar Recheneinheiten freischaltet. Andererseits muss man auch zugeben, dass häufig angestoßene Veränderungen im Treiber im Sand gelanden sind. Sofern nVidia tatsächlich im Treiber wertvolle Performance absichtlich liegengelassen hätte, wäre dies schon arg ausgebüfft.


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