G80 mittels neuem Treiber stromsparender

NvidiaWas im ersten Moment merkwürdig klingt, entpuppt sich auf dem zweiten Blick als logisch. nVidia wird sich mit kommenden Treiberrevisionen dem Problem des hohen Stromverbrauchs annähern und speziell im Idle-Modus für Abhilfe mittels verbesserten Treibern schaffen. Unter Windows wird bislang die volle 3D-Power des 681 Millionen Transistoren schweren Kolosses aufgebracht, was augenscheinlich eine große Verschwendung ist, die man nun allmählich abbauen möchte.

Konkret wird man in kommenden Treiberversionen sowohl den Takt als auch die Spannung drosseln. Weiter will man die Shader-Einheiten ganz deaktivieren; diese werden selbst unter der Aero-Oberfläche von Windows Vista nicht beansprucht. Inwiefern durch diese Maßnahmen Strom eingespart werden kann, lässt sich noch nicht abzeichnen, wohl auch weil man noch nicht weiß, wie stark nVidia den Rotstift im Leerlauf ansetzt.

Seit Einführung des G80 durchlebt nVidia ein richtiges Treiberschlamassel. Noch immer muss man sich den Vorwurf gefallen lassen, dass die Treiber wie eine frühe Beta-Version wirken. Ob hierbei ein direkter Zusammenhang zu der neuen Direct3D-Version besteht oder es auf andere Dinge zurückzuführen ist, lässt sich momentan nur schwerlich einschätzen. Erst wenn ATi das Tuch des Schweigens über den R600 nimmt, wird man wissen, wo das Übel liegt.


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