G84 und G86 theoretisch verkaufsbereit

NvidiaWährend ATi/AMD zurzeit etliche Probleme plagen, sitzen Intel und nVidia auf der Sonnenseite. Besonders relaxed scheint dabei nVidia zu sein, die, unter Berufung von verschiedenen Industrie-Insidern, schon die Entwicklung der kommenden Mainstream- und Low-Cost Karten in trockene Tücher gewickelt haben und nun entspannt abwarten, was die kanadische Konkurrenz so zustande bringt. Lösungen, warum nVidia die CeBIT dann nicht dazu nutzte, die Karten vorzustellen, sind schnell gefunden, wenn man sich die aktuelle Marktlage nVidias einmal genauer anschaut.

Erst einmal mag sicherlich die Verspätung des R600 Chips, der ja samt seiner Derivate erscheinen soll, so dass den Kanadiern - wie schon beim R520-Launch - ein komplett neues Produktportfolio zur Verfügung steht, eine Rolle gespielt haben. Ferner würde man sich so nur unnötig schnell Konkurrenz ins eigene Haus schleppen. Karten wie die GeForce 7950 GT verkaufen sich äußerst gut und würden mit Einführung der GeForce 8600 Serie eher in den unattraktiven Rahmen fallen. Getreu dem Motto "warum Neues, wenn Altes noch gut ist", hält nVidia bis zum Stichtag (17. April) lieber noch die Hand über die neuen Karten.

Als weiteren Grund kann man anführen, dass nVidia beim Launch der GeForce 8300/8600 Serie gewollt ist, flächendeckend Karten auszuliefern. So berichten unbestätigte Quellen, nVidia würde im stillen Kämmerlein dafür sorgen, dass reichlich viele GeForce 8300/8600 Karten zum Launch - aber auch danach - verfügbar sind. Der letzte Grund, die Karten vorerst noch in eigener Obhut zu halten, ist die Treiberproblematik. So hinterlassen selbst die vermeintlich finalen Treiber beim G80 noch einen bedenklichen Eindruck, obwohl der Launch mittlerweile vier Monate passe` ist.

Weiter wird berichtet, dass der Low-Cost Chip bereits im 65nm Verfahren hergestellt wird und nVidia somit einen neuen Fertigungsprozess abermals als erstes auf den kleinsten Karten ausprobiert. Der Mainstream-Chip, der auf der GeForce 8500- und 8600 Serie zum Einsatz kommen wird, soll wie gehabt im 80nm Verfahren hergestellt werden. Unterdessen sind in den letzten Tagen vereinzelt Benchmarkergebnisse aufgetaucht, die der 8600 GTS eine Performance bescheinigen, die über einer 7950 GT liegt. Die GeForce 8600 GT soll es immerhin auf das Niveau einer 7900 GS bringen; die 8500 GT mit reduzierten Unified-Shaders landet nur im Mittelfeld.


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