nVidia greift Crytek unter die Arme

NvidiaWie gestern Abend bekannt wurde, hat das wohl heißerwartetste Spiel des Jahres im Sommer letzten Jahres still und heimlich wertvolle Unterstützung von zwei nVidia-Mitarbeitern erhalten, die primär den Crysis-Machern bei Direct3D 10 Shader-Programmen unter die Arme greifen. nVidia liege die schnelle Entwicklung von Direct3D 10 Spielen am Herzen, weswegen man unentgeltlich die zwei Mitarbeiter dem Unternehmen aus Coburg zur Verfügung stelle. Man hätte auch sonst wohl den Aufkleber "The way it`s meant to be played" auf die Crysis-Verpackung kleben können, doch um mit Argumenten für Direct3D 10 zu punkten, scheint sich nVidia löblicherweise nicht zu Schade zu sein.

Dass nVidia durch die Mitwirkung an Crysis später Profit schlägt, also dass beispielsweise die G80-GPUs die Dschungel-Welt deutlich schneller rendern können als der R600, wurde gar von AMD/ATi selbst dementiert, womit man sich sicher sein kann, dass nVidia rein aus Beschleunigung des Projekts und der schneller verbreiteten Direct3D 10 Funktionalität am Crysis-Projekt mitwirkt.

Auch wenn ATi bisweilen anscheinend nicht an der Entwicklung von Crysis beteiligt ist, pochen beide Chipschmiede auf eine schnelle Verbreitung von Direct3D 10, um den Kunden schlagfertige Argumente zu liefern. Wie der ein oder andere sicherlich schon festgestellt hat, hat nVidia die Direct3D 10 Funktion seiner G80-GPUs bisher kaum bis gar nicht als Marketinginstrument genutzt. Ein weiterer Klops, der die Entwicklung von Direct3D 10 verlangsamt, ist Microsoft mit seiner Politik, Direct3D 10 ausschließlich unter Vista zu supporten.


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