R600 als AGP-Variante?

AMDMöglicherweise angespornt durch den erneuten Konterpart von nVidia, gab ATi auf der CeBIT freizügig preis, dass man die komplette R6xx Serie ohne große Anstrengung auch fit für den betuchten AGP-Port machen könnte. Möglich soll dies abermals der Rialto-Chip machen, der eine Verbindungsbrücke zwischen PCI-Express/AGP darstellt. Konfus scheint es allerdings schon, denn kein geringerer als ATi selber hatte AGP eigentlich schon zu Lebzeiten der Radeon X700 abgeschrieben und die Mainstreamserie nur für den PCI-Express Port vorgestellt; ein fataler Fehler, wie sich schnell abzeichnete.

Konkret wurde Herr Veejay Sharma gegenüber den Kollegen von PCGH auf der CeBIT allerdings nicht, was Freiraum für Spekulationen lässt. Verwundern mag die ganze Geschichte schon, denn mit dieser Generation wollte man das Thema AGP eigentlich endgültig ad acta legen, wo doch schon die Nachfolgegeneration, PCI-Express 2.0, in den Startlöchern steht und wohl auch - welch ein Paradoxon - als erstes von den R6xx Chips bekleidet wird.

Allein dem Stromhunger potenter R6xx Chips wird der AGP-Port nicht mehr gerecht, so dass eine AGP High-End Variante definitiv auszuschließen ist. Mainstream oder Low-Cost Varianten wären im Rahmen des Möglichen, allerdings muss man sich auch hier fragen, ob überhaupt der Käuferkreis so groß ist, dass eine "teure" Entwicklung lohnt. Wir sind gespannt und lassen uns überraschen.


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