CeBIT 2007 öffnet seine Pforten

MessenEs raschelt, es zwickt, es piept - die CeBIT ist wieder da. Fast. Heute Abend wird Bundeskanzlerin Merkel das berühmt berüchtigte Band durchtrennen und die diesjährige CeBIT für eröffnet erklären. Trotz dem Fehlen vieler Big-Player erwartet man ähnlich hohe Besucherzahlen wie im letzten Jahr, wo immerhin 430.000 Menschen das Hannoveraner Messegelände betraten. Die Anzahl der Unternehmen hat sich leicht verringert gegenüber dem Vorjahr, 6059 statt 6167 Unternehmen. Prompt nahm die CeBIT-Führung dies zum Anlass, die Ausstellungsfläche von 300.000 Quadratmetern auf 280.000 Quadratmetern zu verkleinern, womit die getragene Hoffnung, es ginge dieses Jahr etwas gemütlicher auf der CeBIT zu, sofort zerplatzt gewesen ist.

Die CeBIT kann mittlerweile auf eine lange Vergangenheit zurückblicken, die von Höhen und Tiefen geprägt war. Schon in den 50er Jahren gastierte die Messe in Hannover unter der Bezeichnung "Büroindustrie"; der rasche Zuwachs an Besuchern führte schon bald dazu, dass die Messe weit über die Landesgrenzen Interesse regte. Besonders seit den 70er Jahren, in der die Messe auch erstmalig unter dem Label CeBIT, Centrum der Büro- und Informationstechnik, vermarktet wurde, boomte das Geschäft, weswegen im darauffolgenden Jahrzehnt nicht nur der Ausbau der Ausstellungsfläche anstand, sondern auch die strikte Trennung zwischen der Hannover Messe und der CeBIT. Der exponentielle Anstieg erlitt dann 2002 einen herben Dämpfer, als die Zahlen erstmalig rückläufig waren. Das Abflauen im IT-Sektor spürte man in den Jahren 2000 und 2001 aufgrund des neuen Messegeländes - dank der Weltausstellung Expo - vorerst noch nicht.

Wer selbst den Gedanken trägt, der diesjährigen CeBIT einen Besuch abzustatten, muss mit 33 Euro im Vorverkauf bzw. 38 Euro an der Tageskasse kräftig in die Tasche greifen. Schüler, Auszubildende, Studenten, Wehrpflichtige und Zivildienstleistende kommen wie immer in den Genuss des stark vergünstigten Eintrittspreises von "nur" 17 Euro. Im Vorfeld wurden jedoch zahlreiche Aktionen gestartet, so dass laut Messeleitung angeblich 50.000 so genannter Billig-Tickets umher fliegen. Elektronikfachhandelgeschäfte wie Medimax und Karstadt locken im Hannoveraner-Raum mit interessanten Rabattaktionen. So kann man beispielsweise bei Medimex eine Billigspeicherkarte für nur 9,90 Euro erwerben und erhält im Gegenzug eine CeBIT Eintrittskarte. Das Hauptproblem scheint allerdings die große Distanz zur CeBIT zu sein, wie unsere noch nicht zu Ende gegangene Umfrage schon jetzt hervorblicken lässt.


Kommentar schreiben

  • Loggen Sie sich oben mit ihren Benutzerdaten ein, um Kommentare zu verfassen.
  • Falls Sie noch kein Mitglied sind, können Sie sich in unserem Forum registrieren.

0 Kommentare