GeForce 8500/8600 Serie kommt im April

NvidiaEntgegen anderer Vermutungen, die GeForce 8600 Serie würde samt 8300 Serie auf der CeBIT enthüllt, heißt es nun, dass die Mittelklasse-Grafikkarten unter dem nVidia Haupt erst am 17. April das Licht der Welt erblicken, so zumindest die Annahme der britischen Kollegen von VR-Zone. Mitunter wohl auch dadurch bekräftigt, dass nVidia auf der diesjährigen CeBIT gar nicht vertreten sein wird, nachdem man letztes Jahr den Standort Hannover noch prunkvoll dazu nutzte, die GeForce 7600- und 7900er Serie vorzustellen.

Doch die britischen Kollegen können nicht nur über den Launchtermin der neuen nVidia-Karten Auskunft geben, auch exakte Taktraten liegen ihnen vor, die sich mehr oder minder mit den bisherigen Informationen decken, wobei der Name GeForce 8500 GT hier ganz neu ist und vorerst für Verwirrung stiftet. Eigentlich rechnete man damit, dass nVidia die GeForce 8600 Serie in einem Atemzug mit der 8300 Serie vorstellen würde, um mit einem Schlag in beiden Sektoren konkurrenzfähige Grafikkarten an den Mann bringen zu können.

. 8600 GTS 8600 GT 8500 GT
Chiptakt 700 MHz 600 MHz 450 MHz
Speichertakt 2000 MHz 1400 MHz 800 MHz
Unified-Shader 64 64 48
Interface 128-Bit 128-Bit 128-Bit
Füllrate 22.4 GTexel/s 19.2 GTexel/s 10.8 GTexel/s
Bandbreite 32.0 GB/s 22.4 GB/s 12.8 GB/s
Speicher 256 MiB GDDR3 256 MiB GDDR3 256 MiB DDR2
Preis 199-249 USD 149-169 USD 79-99 USD


Das weinende Auge stellt fest, dass es immer unwahrscheinlicher wird, dass nVidia auf der GeForce 8600 GTS ein 256-Bit Speicherinterface verbaut; das freudige Auge stellt fest, dass sowohl der Chip- als auch Speichertakt der 8600 GTS noch einmal gehörig im Vergleich zu vergangenen Gerüchten in die Höhe getrieben wurde. 700 MHz Chiptakt bei 64 Unified-Shader sind auf jedenfall eine sehr gute Grundvorrichtung, um das Herz der preisbewussten Gamer zu erwerben. Auch die Erhöhung des Speichertaktes auf 2000 MHz sollte den Schmerz über das Fernbleiben des 256-Bit Speicherinterfaces im Mainstream-Sektor lindern.

Auf der anderen Seite steht die kleinere GeForce 8600 GT, die aber nun dank ebenfalls 64 Unified-Shader Einheiten mehr als interessant geworden ist. Ein immer noch ordentlicher Chiptakt von 600 MHz in Kombination mit einer Speichertaktfrequenz von 1400 MHz sollte dafür sorgen, dass auch noch kommende Direct3D 10 Kracher in annehmbaren Frameraten über den Bildschirm wandern. Der Preis ist mit 149-169 US-Dollar genau richtig angesetzt. Erfolg scheint der Karte - zumindest auf dem Papier - schon einmal sicher.

Am unteren Ende der Fahnenstange steht wie ein Urknall plötzlich eine GeForce 8500 GT. 48 Unified-Shader und deutlich niedrigere Taktraten lassen das Modell eher in den Valuemarkt abrutschen. In den Platz, wo man eigentlich die GeForce 8300 erwartete. Doch anscheinend hat man bei nVidia kurzfristig umdisponiert, so dass fortan die GeForce 8500 Serie im höherklassigen Low-Cost Sektor oder unterklassigen Mainstream-Sektor - man kann es sehen, wie man will - angesiedelt sein wird. Platz für die GeForce 8300 Serie bleibt also nur noch im absoluten Low-Cost Sektor. Hier erwartet man gegen Ende April eine erste Variante, die auf den Namen 8300 GS hören soll. Welche Abspeckungen diese Variante über sich ergehen lassen muss, steht aber noch in den Sternen, wenngleich man nicht zu viel erwarten sollte. Sie wird als Nachfolger der GeForce 7300 GS gehandelt.


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