Vorinstalliertes Linux auf Dell-Rechnern

UnternehmenGroßunternehmen Dell ließ heute verkünden, alsbald neben einer aktuellen Windows Version, auch eine Linux Version bei den verkauften Rechnern vorzuinstallieren. Man zieht damit erste Schlüsse aus der vor einigen Wochen gestarteten Umfrage, ob man sich neben Windows noch Linux als weiteres vorinstalliertes Betriebssystem wünscht. Zweidrittel der Befragten voteten für Linux und somit kann man Dells Handlung nur als kosequent betrachten.

Anfangs wird man die bekannten Serien der Optiplex-Desktops, Latitude-Desktops sowie Precision-Workstations mit wahlweise vorinstalliertem SUSE Linux anieten. Es sollen allerdings künfig noch weitere Linux Distributoren folgen. Angeblich schweben dem PC-Konfigurator so einige Gedanken vor, künftig eine bessere Produktbalance zu erzielen, mit dem Preis, den Monopolisten Microsoft aufs "Abstellgleis" zu stellen. Denn man plant nicht nur mit Linux einen großen Coup gegen Microsoft, die kostenlose Office-Version, unter dem Namen Open Office bekannt, soll künftig ebenfalls zum festen Bestandteil der Dell-Rechner gehören.

Zu guter letzt sieht die Umstrukturierung bei Dell eine einfachere Deinstallation der vorinstallierten Betriebssysteme vor. So soll es bald schon reichen, die Lizenzvereinbarungen abzulehnen, um das vorinstallierte Betriebssystem ins Jenseits zu schicken. Man muss von außen neidlos anerkennen, dass Dell in seiner Entwicklung große Fortschritte macht und vor allen Dingen den Kunden selbst daran teilhaben lässt. Mögliche Optionen werden sachlich auf den Tisch gelegt und zur Umfrage angesetzt und aus dem Ergebnis zieht man dann Schlüsse/Konsequenzen. Bravo!


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