Direct3D 10 AGP-Chip von nVidia

NvidiaWährend man sich sicher sein kann, dass die CeBIT um das Highlight der R600 Produktvorstellung bestohlen wurde, rücken urplötzlich die neuen nVidia Direct3D 10 Chips ins Rampenlicht. Vornehmlich mögen hier die Namen GeForce 8600 und 8300 fallen. Die Hoffnungen vieler beruhen auf jene beiden Chips, die jetzt überrascht das Highlight der CeBIT 2007 werden könnten. Insbesondere erstere wurde schon in der Vergangenheit viel gehypt und mit vielen Gerüchten versehen. Unklar allerdings ist bis zur heutigen Stunde, ob der interne Codename der GeForce 8600 G84 oder G86 lautet. Umso ärgerlicher, dass nun von einem AGP-Modell mit Codenamen "G84 AGP" die Rede ist. Die Verwirrung ist also angerichtet.

Man muss sowieso zweimal hinschauen, um es zu glauben: Ja, eine Direct3D 10-fähige AGP Karte. Der ganze Wirbel um PCI-Express ein reiner Blöff, mag man denken, wenn man recht zügig auf den neuen Port umgestiegen ist, weil der alte als überholt verschrien wurde. Auch wenn bisweilen demnach unklar ist, ob es sich um einen GeForce 8600 oder 8300 Chip handelt, meinen viele aufgrund des recht niedrig angesetzten Preises von 100 Euro zu wissen, dass es sich hierbei um eine Low-Cost Lösung, also entsprechend einer GeForce 8300 handelt. Mehr Sinn hingegen ergäbe in unseren Augen eine Karte für den Mainstreamsektor, denn mit schnellen AGP Karten der alten Generation ist man sicherlich der etwaigen Low-Cost Lösung leistungsmäßig überlegen. Nur die Direct3D 10 Funktionalität spräche dann noch für den AGP Low-Cost Chip.

Unterdessen plant ATi schon den entsprechenden Konterpart in Form des RV610, der den nicht unerheblichen Vorteil in sich trägt, bereits im 65nm Prozess gefertigt zu werden. Wann dieser Chip allerdings veröffentlicht wird, ist einmal mehr ungewiss, nach der überraschenden Verspätung des R600 Chips. Ursprünglich waren erste Chips für diesen Sommer geplant. ATi verspricht als kleine Entschädigung für die Verspätung, den Chip mit günstigen Preisen attraktiver gegen nVidias Low-Cost Lösung zu positionieren. Hier bleibt abzuwarten, ob die vollmundigen Versprechungen eingehalten werden können oder letztendlich irgendwo wieder verpuffen.


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