Google geht unbeirrt seinen Weg

UnternehmenNachdem sich der Gigant Google im Oktober letzten Jahres YouTube unter den Nagel gerissen hat, setzt man nun die Einkaufstour munter fort. Die Werbefirma Adscape Media, die sich darauf fokusiert hat, Werbung in Computerspielen einzubinden, ist das nächste Ziel der Google-Mannschaft. Google setzt in die Firma, da sich Analysten sicher sind, dass solcherlei Werbung im nächsten Jahr geradezu exponentiell steigen wird. Der Faktor drei dieser Art von Werbung wird im nächsten Jahr prophezeit. Entsprechend ist davon auszugehen, dass Google die Übernahmekosten, die sich auf 23 Millionen US-Dollar beziffern, schnell wieder einholen kann und Profit aus der Affäre schlagen kann.

Doch Google zieht gleich an mehreren Fäden, was das Marketing des eigenen Unternehmens betrifft. Man möchte nun mit Radio- und TV-Werbung eher ältere Kommunikationsmittel aufgreifen, um auf sich aufmerksam zu machen. Gestalt hat mittlerweile insbesondere die TV-Werbung angenommen, denn angeblich ist man sich mit der amerikanischen Senderkette CBS schon einig. Ähnlich viel versprechend klingt laut Welt.de die Übernahme des Auskunftsdienstes GoYellow. Somit könnte die lokale Suche für Deutschland verbessert werden und es würden besseren Suchergebnisse von den Luftaufnahmen existieren. Bisweilen kann Google nicht die Satelittenaufnahmen im deutschsprachigen Raum verwerten, obwohl man bereits 2006 die schweizer Firma Endoxon aufgekaut hatte. Bestehende Verträge verhindern die deutschen Satelittenaufnahmen, weswegen man wohl auch seine Fühler nach GoYellow ausgestreckt hat, die wiederum einen Exklusivvertrag mit Endoxon haben, der Google an die begehrten deutschen Satelittenbilder rankommen lassen würde. Auch wenn die Übernahme mit GoYellow noch nicht unter Dach und Fach ist, kann sich GoYellow CEO eine Übernahme oder zumindest einen Einstieg gut vorstellen.

Google expandiert die letzten Jahre kontinuierlich und ist anscheinend von keinem anderen Hersteller mehr zu zügeln. Steve Ballmer, der 2000 die Chef-Kandidatur von Microsoft übernahm und damit Bill Gates ablöste, sagte einst über den Google-Chef Eric Schmidt, dass er diesen verdammten Kerl noch mal beerdigen würde. Er hätte es schon mal geschafft und er wird es noch mal schaffen - er wird Google töten. Angesichts dieser Erfolge, die Eric Schmidt mit seinem Unternehmen erzielt, muss Steve Ballmer seine Aussage womöglich noch einmal revidieren, obwohl, wie wir alle wissen, wird er dies partout nicht tun und weiterhin an die Vernichtung Googles glauben.


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