GeForce 8800 verkauft sich gut

NvidiaAnlässlich der veröffentlichten Quartalsergebnisse, bei denen nVidia im übrigen einen Rekordgewinn von 878,9 Millionen US-Dollar erwirtschaftete, hat Jen-Hsun Huang, seines Zeichens oberstes Haupt der nVidia-Truppe, erste Billanz zu den Verkaufszahlen der GeForce 8800 Karten gezogen. So ließ er verlautbaren, dass man seit Oktober letzten Jahres ingesamt 400.000 Karten an dem Mann bringen konnte. Besonders stolz ist man über den Vorsprung gegenüber der Konkurrenz, der sich mittlerweile auf vier Monate beläuft und ein Erscheinen des R600 ist frühestens für nächsten Monat geplant. Mit viel Oberwasser sieht man also entspannt der Mainstreamgeneration der GeForce 8 Familie entgegen, die alsbald den Markt vereinnahmen soll, wenngleich Herr Huang kein konkreten Erscheinungstermin nennen wollte.

Doch nicht nur mit der in den Startlöchern stehenden GeForce 8600 Serie möchte man punkten, man visiert ebenfalls in Kürze die Einführung erster Notebook-Grafikchips unter der Regie des starken GeForce 8 Chips an. Passend zum Launch der Intel Mobilplattform Santa Rosa im März/April wird nVidia erste Chips zur Verfügung stellen und ist dabei überaus erfreut, als einziger Grafikkartenhersteller überhaupt von Beginn an mit Direct3D 10-fähigen GPUs dienen zu können. Im Originalzitat äußert sich Huang wie folgt:

"Wir starten die Produktion unserer GeForce 8 Familie von Notebook-Grafikchips, den Industrie-weit ersten Direct3D 10 und High-Definition Video GPUs für Notebooks. GeForce 8 wird die einzige Direct3D 10 GPU sein, die bei der Einführung der Santa Rosa Notebook-Plattform erhältlich ist."

Trotz des GeForce 8 Booms möchte man vorerst weiter an der am Markt immer noch sehr gut platzierten GeForce 7 Reihe, die schließlich Produkte in allen Preislagen liefert, festhalten. Laut Herrn Huang werden GeForce 7 GPUs noch bis Ende 2007, wenn nicht gar Anfang 2008 verkauft. Als Grund führt er an, dass sich viele noch vor der neuen und zugleich teuren Direct3D 10 Grafikgeneration scheuen und somit nach preisgünstigen Alternativen suchen, die sie in der GeForce 7 Produktpalette finden. Eine Trendwende erwartet man bei nVidia für Herbst, dann sollen mehr als die Hälfte der verkauften Produkte unter dem Label GeForce 8 laufen. Ehrgeizige Ziele, denen aber durchaus Taten folgen könnten.


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