GeForce 8600 Serie langsamer als gedacht

NvidiaViel Vorfreude bereitet bisher die GeForce 8600 Serie von nVidia, warten doch viele auf die günstigen Karten, was nur allzu verständlich ist. Die ersten, aufgetauchten technischen Daten sahen recht rosig aus, insbesondere für die 8600 GT, da diese, wie der große Bruder 8600 Ultra auch, ganze 64 Unified-Shader zur Verfügung stehen sollen. Auch die recht hohen Taktraten erfreuten viele Herzen, denn mit angeblichen 500/1400- oder gar 650/1800 MHz wäre die Leistung recht hoch und würde die 8600 Ultra schon in die Richtung einer 8800 GTS katapultieren. Irritierend war hingegen der immer sehr niedrig angesetzte Preis der Karten, was die Vorfreude umso mehr steigert(e).

Laut einer chinesischen Hardwareseite wird es bei der 8600 Serie leider nun etwas anderes aussehen. Während die 8600 Ultra mit 64 Unified-Shader daherkommen soll und auch die erhoffte Speicheranbindung von 256-Bit mitbringen soll, muss sich die 8600 GT mit lediglich 48 Unified-Shader begnügen und einer Speicheranbindung von 128-Bit. Auch die Taktraten werden nicht so hoch sein wie bisher vermutet. Während die 8600 Ultra mit einem GPU Takt von 500 MHz frequentieren soll, begnügt sich hier die 8600 GT mit einem recht geringem Takt von 350 MHz. Der Speichertakt der 8600 Ultra beträgt 1400 MHz, womit man auf eine mittelprächtige Bandbreite von 44,8 GB/s käme, während die 8600 GT hier sogar nur mit 1200 MHz taktet und somit auf eine Speicherbandbreite von mageren 19.2 GB/s kommt.

Schade eigentlich, hatten sich doch unsere ersten Informationen so gut angehört, sieht es jetzt etwas dröge aus. Der Gedanke ist da naheliegend, dass noch eine mögliche GeForce 8700 mit ins Spiel kommt, würde doch nach jetzigem Infostand eine etwas große Lücke zwischen der 8600 Ultra und der 8800 GTS klaffen. Aber das ist nur wilde Spekulation und sollte vorerst mit einer gewissen Portion Vorsicht genossen werden. Sicherlich sind diese Informationen kein Faktum, sondern schlichtweg die neusten Informationen, jedoch ist deren Glaubwürdigkeitsfaktor als recht hoch einzustufen.


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