GeForce 8800 GTS 320 kommt in zwei Wochen

NvidiaVor knapp drei Wochen berichteten wir erst malig davon, dass nVidia vor Öffnung der CeBIT eine kleinere 8800 GTS Version plant, die preislich in einen sehr attraktiven Rahmen fallen soll. Die Spezifikationen waren schnell ans Licht geführt. Alles beim selben im Vergleich zur "echten" 8800 GTS: Also 96 Unified-Shaders, 384-Bit Speicherinteface, 500 MHz Chiptakt sowie 1600 MHz Speichertakt. Die Crux des Ganzen liegt - wie wir in der damaligen News schon überbrachten - beim verwendeten Texturspeicher, der im Vergleich zur "echten" 8800 GTS nur halb so groß sein soll und sich entsprechend mit 320 MB beziffert.

Unbekannt war hingegen bis zum heutigen Tage, wann der Chip aus Kalifornien enthüllt würde. Viel Zeit bleibt den GeForce-Vätern nämlich nicht mehr, wo doch schon in eineinhalb Monaten die CeBIT ihre Pforten öffnet, auf der man dann die preislich sehr attraktive GeForce 8600 Serie hervorzücken möchte. Allmählich scheint aber der Dunst über die ungeklärte Frage zu verziehen und der 12. Februar gilt in den Gerüchten nunmehr als Launchday. Doch im Zuge der Zeit braut sich für nVidia ein ganz anderes Problem zusammen, dass der Kunde allerdings dankend im wahrsten Sinne des Wortes in Kauf nimmt.

Die einst angekündigten 299 US-Dollar für die 8800 GTS 320 klangen wohltuend in unseren Ohren, wohl auch deswegen, weil die 8800 GTS für knapp 400 Euro über die Ladentheke wanderte. Mittlerweile haben sich die Masten allerdings gedreht und die 8800 GTS ist schon für "spottbillige" 330 Euro zu erwerben. Die neue Frage, die nun urplötzlich im Raume steht, ist, ob nVidia die 8800 GTS womöglich noch einmal im anvisierten Preis nach unten setzt. Ein weiterer bis dato ungeklärter Faktor bleibt, inwiefern sich die Speicherhalbierung auf die letztendliche Performance auswirkt. Theoretisch sollten die meisten TFT-Nutzer, die eine maximale Bildschirmauflösung von 1280x1024 Pixeln haben, keinerlei Einbußen zu befürchten haben. Erst ab 1600x1200 Pixeln wird es heikel und die beiden Varianten könnten stark auseinander driften. Ob sich der Unterschied dann immer noch im einstelligen Bereich ablesen lässt, werden erste Tests zeigen müssen.


Kommentar schreiben

  • Loggen Sie sich oben mit ihren Benutzerdaten ein, um Kommentare zu verfassen.
  • Falls Sie noch kein Mitglied sind, können Sie sich in unserem Forum registrieren.

0 Kommentare