Windows Vista heute offiziell vorgestellt

MicrosoftEs ist da! Das neue Windows mit den ungewöhnlich vielen Buchstaben im Namen - Vista. Dank Bereitstellung schon vor knapp zwei Wochen, glänzt Vista am heutigen, eigentlichen Launchtag mit breiter Verfügbarkeit, sowohl in den wirklichen Computerläden als auch in den Virtuellen. Das neue Betriebssystem, das in den letzten Jahren durch zahlreiche Berg- und Talfahrten hindurch glitterte, ist also fortan zum Greifen nahe für jedermann. Dabei sind die Preise recht human angesetzt, auch wenn der gut bürgerliche Mensch, wenn er an Microsoft Geld verteilt, den Groschen sprichwörtlich zweimal umdreht. Für den "normalen" Privatnutzer kommen eigentlich nur drei Varianten in die engere Auswahl. Die aktuell mit 210 Euro gelistete Home Basic Version, die für den weniger versierten Kunden angedacht ist, der neben E-Mail Abrufen sowie temporären Internetsurfen dem Rechner fern bleibt. Andererseits sollte man klar festhalten, dass auch diese Version mit fast allen Features der neuen Vista-Ära gestrickt ist und nur auf vermeintlichen "Schnickschnack" wie Aero verzichten muss. Wer im momentanen Besitz von Windows XP Home oder Professionell ist, wird mit der Home Basic Version von Vista keinerlei Einschränkungen in Kauf nehmen müssen, im Gegenteil.

 Windows Vista Verpackungen im Überblick

Die preislich etwas höher angesiedelte Home Premium Version verlangt dem Kunden 70 Euro mehr ab. Dafür erhält man eine Version, die einem alle erdenklichen Features bescherrt, die man auch nur ansatzweise im Desktopsegment brauchen könnte. Die verspielte 3D-Oberfläche Aero lassen Vista wie ein Future-Betriebssystem wirken; zudem ist eine erweiterte Media Center Edition an Bord. Ohne beide Versionen ausgiebig getestet zu haben, schlägt unser Herz mehr für die Home Premium Edition. Weitere Features lassen sich "recht günstig" erkaufen und wann investiert man schon einmal in ein neues Betriebssystem? Am Ende der Fahnenstange - um die Liste der in Erwägung ziehbaren Betriebssysteme zu komplettieren - steht Windows Vista Ultimate, das mit einem Preis von 450 Euro jedoch jeglichen Rahmen sprengt. Vista Ultimate stellt dabei die Speerspitze unter den Vista Versionen dar und vereint die Home Premium Version mit den Features der Business Version, welche unterdessen für 240 Euro über die Ladentheke wandert.

Für viele war immer noch eine der offenen Fragen, ob Vista einen Boom auslösen kann und womöglich die ganze IT-Welt in den Warn reitet, der die Kassen schneller klingen lässt. Auch wenn sich hierauf eine Antwort erst in einigen Monaten ablesen wird, sind die Analysten davon überzeugt, dass der Vista-Boom ausbleibt und die IT-Branche nur unwesentlich vom neuen Windows profitieren kann. Microsoft selbst dürfte unterdessen mit Vista ebenfalls nicht den großen "Fang" machen. Aufgrund von zahlreichen, unerwarteten Verspätungen sind dem Redmonder Konzern einige Millonen US-Dollar durch die Lappen gegangen, dafür verspricht man allerdings, ein einwandfreies Produkt dem Kunden abliefern zu können.

Vor genau drei Wochen haben wir schon einmal die letzten implementierten Features des Betriebssystems thematisiert, weswegen wir uns hier eine weitere, detaillierte Beschreibung sparen wollen und auf vorangegangene News verweisen wollen. So konnten wir schon diesen Monat klarstellen, dass die 3D-beschleunigte Oberfläche Aero entgegen der Meinung vieler sich nicht negativ auf die Reaktionsfähigkeit auswirkt. Des Weiteren berichteten wir vor einem Monat davon, dass die Vista 30 Tage Beschränkung mittels Crack leicht zu umgehen ist. Ferner deckten wir die verbesserte WLAN-Leistung auf und zeigten schon im Oktober die finalen Verpackungen, wie sie heute - bildhübsch - in den Regalen unzähliger Shops stehen. Auf ein Neues also. Herzlich Willkommen Vista!


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