Wirbel um nVidias GeForce 8600 Serie

NvidiaVor wenigen Tagen ereilten uns erste recht glaubwürdige Infos zum kommenden Mainstreamableger der Kalifornier. Die Kollegen von "Beareyes" wollten nicht nur die Namen der kommenden Low-Cost und Mainstream Versionen in Erfahrung gebracht haben, sondern auch erste handfeste Spezifikationen. Erste Skepsis machte sich bei der so genannten "8600 Ultra" breit, die so in nVidias bisheriger Nomenklatur nicht vorgesehen ist. Als Topmodell gelte künftig das Kürzel "GTX", so nVidia vor einigen Monaten. Auch die Spezifikationen der 8600 Ultra waren aus neutralem Auge betrachtet mit einer guten Portion eigener Kreativität angerührt.

Insbesondere das 256-Bit breite Speicherinterface war vielen ein Dorn im Auge; schließlich kommen die Mittelklassekarten seit der GeForce 4 Serie mit einem 128-Bit breiten Speicherinterface daher. Nun eine satte Verdopplung? Angesichts der Tatsache, dass das Speicherinterface von G70 auf G80 ebenfalls kurzerhand um 50% angestiegen ist, kein ganz abfälliger Gedanke, dennoch erscheinen den meisten die 256-Bit als zu hoch gegriffen.

Diese Annahme stützten postwendend die stets gut informierten Kollegen von VR-Zone, die ihrerseits berichten, dass die komplette GeForce 8600 Reihe mit einem 128-Bit Speicherinterface Vorlieb nehmen muss. Bei der Anzahl der Unified-Shader Einheiten gehen die britischen Kollegen ebenfalls nicht konform mit den zuletzt aufgetauchten Informationen. So gehen sie davon aus, dass beiden Karten der 8600er Reihe insgesamt 64 Unified-Shader zur Seite stehen und nicht nur der 8600 Ultra, die hier übrigens 8600 GT genannt wird. Jene soll angeblich entgegen der vermuteten Taktraten von 500/1400 MHz, mit satten 650/1800 MHz takten, dann aber wohlgemerkt mit dem 128-Bit Speicherinterface. Für die kleinere 8600 GS sehen die britischen Kollegen nur leicht reduzierte Taktraten gegenüber der 8600 GT vor. 550 MHz beim Chip und 1400 MHz beim Speicher sollen für einen leicht gesenkten Verkaufspreis sorgen.

Unterdessen ist immer noch nicht geklärt, wann die Chips letztendlich erscheinen werden. Es hält sich zwar immer noch stark das Gerücht, die Karten würden auf der CeBIT enthüllt werden, allerdings gibt es auch Skeptiker, die die Mittelklassekarten der GeForce 8 Reihe nicht vor Juni erwarten. Bevor der Launchtermin geklärt sein wird, dürften ohne Zweifel nochmalig weitere Gerüchte zum G84 auftauchen. Inwiefern sich diese dann mit den heute Präsentierten gleichen, bleibt abzuwarten.


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