Intels Bearlake unterstützt keine Pentium mehr

IntelDie alte Netburst-Architektur ist Intel schon seit längerer Zeit ein Klotz am Bein. Zum Launch der neuen Bearlake-Plattform soll sich für den Prozessorriesen das aktuelle Problem, dass der Core 2 Duo aktuell nur 30 Prozent der verkauften CPUs darstellt, von alleine lösen.

Der Nachfolger der aktuellen Broadwater-Chipsatzgeneration (P965, G965, Q965) soll laut HKEPC, die sich auf taiwanesische Quellen berufen, demnach keine der vergangenen Pentium 4 / D / Extreme Editions und Celeron-Varianten unterstützen - ausgenommen der Celeron 400- und Pentium E21x0-Serien, die bekanntlich auf Intels Core-Architektur basieren. Bearlake wird in sechs verschiedenen Versionen als Teil der "3"-Chipsatzserie erscheinen. Er umfasst die Chipsätze mit integrierter Grafik G33 (Einsteiger), G35 (Mainstream) und die Business-Versionen Q33 und Q35, die wohl auch mit integrierter Grafikeinheit erscheinen werden. Außerdem ergänzen noch der P35 sowie der High-End-Chipsatz X38 das Line-up.

Intels Quad-Core CPUs, bekannt als Core 2 Quad oder Kentsfield, werden nur von den Chipsätzen P35, G35 und X38 unterstützt. Nur auf Letzterem laufen übrigens die teuren Core 2 Extreme Prozessoren mit vier Kernen, wie Intels aktueller QX6700-Prozessor. Die kommende 45nm-Generation Yorkfield (Quad-Core) und Wolfdale (Dual-Core) wird jedoch auf jedem der neuen Bearlake-Chipsätze seine Arbeit verrichten. Der aktuelle P965-Chipsatz für Mainstream-Gamer wird wohl weiterhin bestehen; wir gehen allerdings davon aus, zum Release der "3"-Generation im 2. bis 3. Quartal dieses Jahres so gut wie keine 975X-Mainboards mehr zu Gesicht zu bekommen. Der X38 unterstützt übrigens die neue Celeron 400-Serie nicht, die in Zukunft vorerst die Modelle 420 und 440 umfassen wird.


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