Drei R600-Varianten bis Juni

AMDDie kommende Direct3D 10-Grafikkartengeneration von AMD, Codename R600, scheint derzeit ein heißes Thema zu sein; innerhalb der letzten Wochen gab es einige News zum potenziellen GeForce 8-Killer. Erst gab AMD die ersten offiziellen Fakten kurz vor Weihnachten bekannt, weniger als eine Woche danach gab es bereits erste Benchmarks einer sehr mysteriösen Seite, auf der es nicht einmal Bilder, geschweige denn Beweisscreenshots gab. Vor Kurzem wurde bekannt, dass der R600 wohl nicht vor März das Licht der Welt erblicken wird und somit sicherlich einige potenzielle Käufer auf nVidias G80-Zug aufgesprungen sind.



Genug des Schwelgens in der Vergangenheit, die Kollegen von DailyTech haben neue Informationen zum R600-Launch in Erfahrung bringen können. So soll der R600 im Februar vom Band laufen und Mitte März zur CeBIT-Zeit erscheinen. Der Nachfolger der X1950 XTX soll in zwei Versionen, einmal mit GDDR3- und eine zweite Fassung mit GDDR4-Speicher, erscheinen. Der kürzlich aufgetauchte Test basierte übrigens auf einer Karte mit der Revisionsnummer A12, die finale Version wird auf den Namen A13 hören, weshalb sich die technischen Daten des R600 noch ändern könnten.



Die günstigeren Varianten namens R610 und R630 sollen ab Juni erhältlich sein und stehen in Konkurrenz mit nVidias G84 sowie G86, die schon im März zusammen mit AMDs High-End-Version des R600 launchen sollen. Aufgrund der Modellnummern gehen wir davon aus, dass der R610 als Low-End-Grafikkarte und der R630 im Mid-Range-Segment anzusiedeln sind. Zeitlich ist AMD also um Einiges hinter der nVidia-Konkurrenz (im Schnitt immer ein Quartal) zurück, hoffen wir, dass es die Performance des Wettbewerbs wegen wett machen wird.


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