Windows Vista: Aero bremst System nicht aus

MicrosoftUnlängst dürfte bekannt sein, dass mit der Einführung von Windows Vista zugleich die erste, 3D-beschleunigende Oberfläche in ein Betriebssystem Einzug hält. Die bislang als "Aero" betitelte Oberfläche sorgte bei manchen Interessenten ohne ersichtlichen Grund für Kopfschütteln. Man argumentierte dahingehend, dass der Redmonder Konzern nicht mehr fürs Volk arbeite, sondern billigend in Kauf nimmt, dass man sich als Kunde neue, potente Hardware zur Seite stellen muss. Microsofts Erklärung, Aero könne beliebig aktiviert und deaktiviert werden - vorausgesetzt man ist Besitzer einer Home-Premium Edition oder einer gleichwertigen Version - und würde zudem nicht an der Performance nagen, stimmte die Kritiker kaum um.

Infolgedessen gaben die Windows-Macher eine Studie in Auftrag, die den ungläubigen Menschen dadraußen weismachen sollte, dass sie in ihrer Annahme falsch liegen und Windows Vista tatsächlich durch die Aero-Unterstützung kein Quentchen Performance verliert. Mit dem heutigen Tag - und somit noch rechtzeitig vor dem Windows Vista Launch - liegen die Ergebnisse vor, die quasi eins zu eins mit dem übereinstimmen, was die Microsoft-Macher schon vorab bestätigten. Das Marktforschungsinstitut Pricipled Technologies kam klipp und klar zu dem Ergebnis, dass die Aero-Oberfläche die Performance nicht negativ beeinflusst. Microsoft fühlt sich entsprechend nun bestätigt und ließ nochmalig verlauten, dass die Bedenken unbegründet seien.

An dieser Stelle lässt sich jedoch noch ergänzen, dass entsprechend potente Hardware immer vorausgesetzt wird. Um Aero adäquat zu genießen, sollte es schon eine CPU vom Schlage eines Athlon XP 2000+ oder Pentium 4 2.0 GHz sein. Außerdem wird eine DirectX 9.0 fähige Grafikkarte vorausgesetzt, ebenso wie satte 1024 MiB Arbeitsspeicher. Zahlreiche Internetseiten, die sich das Betriebssystem vorab schon einmal genauer angeschaut haben, berichten, dass ein Betrieb mit "nur" 512 MiB - wie es Microsoft als Minimalanforderung darstellt - unheimlich zähfließend sei. Wie dem auch sei, Microsoft hat wieder einmal allen Kritikern Lügen gestraft und man sollte dem neuen Betriebssystem aus Redmond mit etwas mehr Freude entgegentreten, als es die meisten unter uns tun.


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