Insolvenzverfahren gegen BenQ eingeleitet

UnternehmenGegen die Firma BenQ Mobile, die die Handysparte von Siemens am 1. Oktober 2005 übernahm, ist nun offiziell ein Insolvenzverfahren eingeleitet worden. Ende September letzten Jahres wurden erstmals Gerüchte über die mögliche Insolvenz des Unternehmens bekannt, doch der erwünschte Kauf eines Investors blieb zum Leidwesen von BenQ-Mobile-Insolvenzverwalter Martin Prager bislang aus.

Auf einer Pressekonferenz hatte Prager heute in München verlautbaren lassen, dass es bisher noch kein Angebot eines Investors für die (anteilsmäßige) Übernahme von BenQ Mobile gäbe. Es müsse Investitionen in dreistelliger Millionenhöhe geben, meinte er. Das Unternehmen erwartete einen Umsatz in Höhe von 391 Millionen Euro, erwirtschaftete letztendlich aber nur 51,3 Millionen Euro. Diesen 87-prozentigen Umsatzeinbruch zusammen mit dem Wegfall der Vertriebsgesellschaft brach BenQ Mobile sprichwörtlich das Genick. Prager stellte außerdem klar, dass "kleine Lösungen" nicht in Frage kämen. Sein Ziel ist es BenQ Mobile komplett an einen Investor zu verkaufen.


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