R600: Erste Benchmarks und neue Infos

AMDKurz vor Ende des Jahres scheinen noch einmal brandheiße Infos zum R600 ins WWW gelangt zu sein. Dabei ist erst malig von zwei Varianten die Rede, die sich lediglich beim Speichertypus unterscheiden sollen - GDDR3 und GDDR4. So ist für nächsten Monat eine Variante mit GDDR3 geplant, ehe womöglich auf der CeBIT eine Variante mit GDDR4 Speicher und entsprechend höherer Bandbreite nachgereicht wird. Doch laut den im Internet kursierenden Gerüchten soll selbst die GDDR3-Variante schon genügend Kraft haben, um nVidias G80 Chip an die lange Leine zu nehmen. Ausgestattet mit 64 Unified-Shaders, die vier Operationen gleichzeitig durchführen können, möchte man der kalifornischen Konkurrenz, die zwar 128 Unified-Shaders auf der Habenseite haben, jedoch weitaus ineffizientere, Angst einjagen.

Auch bezüglich der Speicherausstattung scheint sich mehr und mehr zu bestätigen, dass ATi auf ein waschechtes 512-Bit Speicherinterface setzt, das so bislang noch nicht gesehen wurde. Eine Speichertaktfrequenz von 1800 MHz beim GDDR3 Modell und 2200 MHz beim GDDR4 Modell, lassen erahnen, in welche Bandbreitenregionen der R600 in Kombination mit dem 512-Bit Speicherinterface vorprescht. Zudem scheint es, als würde der R600 über insgesamt vier DVI Ausgänge verfügen; möglicherweise handelt es sich hierbei dann aber nur um die FireGL Variante des R600, welche vorwiegend im Workstation Bereich zum Einsatz kommen dürfte. Hinsichtlich der kommenden Multi-GPU Fähigkeit scheint ATi mit großen Schritten vorangehen zu wollen. Man spricht nicht mehr von CrossFire, sondern schlichtweg Multi-GPU. Angeblich soll man beliebig viele R600 GPUs parallel schalten können, was sich in der Theorie zwar interessant anhören mag, aber in der Praxis wohl kaum umzusetzen ist.

Des Weiteren sind erste Benchmarks des R600 ans Tageslicht geraten, die dem kanadischen Chip in nahezu jeder Applikation vor dem G80 sehen. Der Vorsprung soll sich dabei zwischen 8- und 42% belaufen haben. Dennoch sollte man die zu Stande gebrachten Werte nicht auf die Goldwaage legen, angeblich wurde noch mit unausgereiften Windows Vista Treibern gebencht, so dass letztendliche Klarheit wie gewöhnlich erst am Launchtag herrschen sollte.


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