Xbox 360 alsbald mit neuem Prozessor

MicrosoftEin unüberhöhrbares Problem der Xbox 360 ist deren Lautstärke. Die Gründe sind dabei vielseitig gestrickt; als Hauptursache nennen eifrige Redakteure häufig das DVD-Laufwerk, betonen allerdings, dass das gesamte Auftreten der Konsole nicht leise sei. Das eigentliche Kernproblem der Xbox 360 ist allerdings - wir müssen nicht groß drum herumreden - die enorme Verlustleistung, die anfänglich zu defekten Xbox 360 Konsolen führte. Dass die Xbox 360 mit sehr hoher Verlustleistung zu kämpfen hat, stört den heißblütigen Spieler eher weniger; schließlich gibt es keine Tools, die der Xbox 360 Temperaturen entlocken, insofern erstickt die Beunruhigung schon bevor sie ausbrechen könnte.

Um weiteren Reklamationen aus dem Weg zu gehen und im selben Atemzug die Lautstärke zu senken, wird Microsoft künftig IBM-CPUs mit neueren Revisionen einsetzen, die in 65nm statt den bisher üblichen 90nm gefertigt werden. Man erhofft sich durch den kleineren Fertigungsprozess zum einen den Geräuschpegel senken zu können und zum anderen die generelle Verlustleistung auf wieder annehmbare Werte zurückzuschrauben. Ein kleines Performanceupdate stand erst gar nicht zur Debatte, so dass der Kunde letztendlich eine leisere und weniger stromhungrige Konsole mit wohlgemerkt aber selbiger Spielleistung erhält. Zu welchem Zeitpunkt Microsoft beginnen wird erste Konsolen auszuliefern, ist noch nicht weiter bekannt, wenngleich sich Gerüchteküchen einig sind, dass schon nächsten Monat der Relaunch der Xbox 360 vollzogen wird. Darüber, wie man dann "alt" von "neu" unterscheiden können wird, ist noch nichts bekannt.


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