Catalyst 6.11 erschienen

AMDNachdem der Catalyst 6.10 auf den letzten Drücker, am 31. Oktober, online gestellt wurde, folgt mit dem heutigen Tag ungewöhnlich schnell der Nachfolger. Sein makantestes Merkmal ist die Unterstützung für Software-CrossFire. Explizit sind die Modellserien X1900 und X1950 betroffen; sie lassen sich nun - per Software - beliebig mit einander kombinieren. Dadurch dass nun beliebige Variationen möglich sind (beispielsweise X1900 XT mit X1950 XTX), steigt auch für den normalsterblichen User das Interesse an CrossFire. Die einst unausgereifte Technik scheint sich immer mehr zu mausern und beinahe dem nVidia-Pendant ebenbürtig. Hinsichtlich der Aufrüstmöglichkeit haben die Kanadier nun gar klare Pluspunkte. Man wird sehen müssen, ob sich nVidia nun in Bedrängnis sieht und womöglich mit einem flexibleren SLI kontert.

Catalyst Treiberlogo

Neben der Unterstützung für Software-CrossFire bietet die November-Ausgabe des Catalysts auch noch Performanceoptimierungen im First-Person Shooter Call of Duty 2; die ATi Release-Notes sprechen von bis zu 12,5 Prozent! So genannten Bugs konnte der Treiber in folgenden Applikationen an den Kragen gehen: 3DMark03, PCMark05, Rome: Total War, Rush For Berlin und Tomb Raider Legend. Insgesamt soll der Catalyst 6.11 einen stabilen Eindruck machen und zudem die recht hohe Performance des Vorgängers halten können. Das sonst makellose Erscheinungsbild wird ein bisschen durch die Tatsache getrügt, dass der Treiber noch kein Support für die ATi Radeon X1650 XT gewährt. Wer sich dennoch den 34 MiB schweren Catalyst 6.11 einmal näher anschauen möchte, kann ihn unentgeltlich von der neuen AMD-ATi Homepage beziehen.


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