R600 setzt auf PCI-Express 2.0

AMDWie zu erwarten war, fokussiert sich der Hexenkessel Gerüchteküche kurz nach Erscheinung des G80 auf den R600. Die spannende Frage, ob der Chip der Kanadier mit dem G80 mithalten kann, bleibt zwar voerst unbeantwortet, dennoch konnten britische Kollegen so manch Neues in Erfahrung bringen. Unter anderem, dass schon seit einigen Wochen erste Prototypen des R600 im Umlauf sind, die aber noch mit weitaus niederigen Taktraten laufen als ATi es sich erhofft hätte. Dass der Chip aber schon einmal lauffähig ist, zeigt, dass ATi nur noch letzte Feinabstimmungen durchführt, ehe sie im ersten Quartal des kommenden Jahres den Chip pünktlich enthüllen. Man kann nur hoffen, dass die Kanadier den Zeitplan einhalten, denn das gewinnträchtige Weihnachtsgeschäft haben sie schlicht und ergreifend schon verschlafen.

Sollte der G80 nicht ein hochgetrimmtes Stromgespenst werden, das sich nur mit einer Wasserkühlung einigermaßen bändigen lässt? Eigentlich wohl schon. Doch im nachhinein muss man klar festhalten, dass hier wieder einmal heißer gekocht als gegessen wurde. Ob dies im Falle des R600 ebenfalls zutrifft oder ob hier ein wirkliches Stromungetüm auf uns zu rollt, lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt nur schwer beantworten. Dennoch machen erneut negative Schlagzeilen die Runde, die davon sprechen, dass der R600 auf die kommenden PCI-Express 2.0 Spezifikationen angewiesen sei. Zur Erinnerung: Mit PCI-Express 2.0 wird die maximale Stromzufuhr einer Grafikkarte von derzeit 150 Watt auf beängstigende 300 Watt erhöht! Wir wollen hier wirklich nicht den Teufel an die Wand malen, allerdings ist uns angesichts dieses schockierenden Gerüchts zugegebenermaßen ein bisschen mulmig.


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