AMD feiert: 10 Jahre Standort Dresden

AMDGestern war bei AMD Friede, Freude, Eierkuchen. Zum einen, weil die in trockene Tücher gewickelte Kooperation mit ATi endgültig abgeschlossen ist und gebührend eine neue Website online gestellt wurde, zum anderen weil man das 10-jährige Jubiläum des Standorts Dresden feiern konnte. Besonders Letzteres sorgte für überschwengliche Freude und wie wir finden auch zurecht; der Standort Dresden hat insgesamt 8.000 Menschen einen Arbeitsplatz gegeben und es werden noch weitere folgen. Sich dieser Tatsache bewusst, stattete selbst die Kanzlerin Angela Merkel dem AMD CEO, Hector Ruiz, in Dresden einen Besuch ab und bedankte sich recht herzlich für die Standortwahl Dresden, die das amerikanische Unternehmen am 24. Oktober 1996 getroffen hatte.

Ein gutes Pflaster für AMD - der Standort Dresden

Drei Jahre vergingen, als im Oktober 1999 die auf den Namen Fab 30 getaufte Fabrik erste Chips hervorbrachte. Im November 2003 baute man dann eine weitere Halle (Fab 36), aus der schon momentan erste 65nm Chips hervorgehen. Seither ist der Standort Dresden einer der wichtigsten für das kalifornische Unternehmen und wird dies auch in Zukunft bleiben, denn schon Ende 2008 wird der nächste Eckpfeiler gesetzt werden. Dann nämlich wird der Ausbau der Fab 30 vollständig abgeschlossen sein und als Fab 38 im neuen Gewand erscheinen. Doch nicht nur AMD setzt seit einigen Jahren auf die am Elbufer gelegene Stadt, auch zahlreiche andere High-Tech Unternehmen - wahrscheinlich beflügelt von AMD - pilgerten nach Dresden. Darunter Branchenriesen wie Infineon, Qimonda und Philipps. Wir wollen heute einmal so pateiisch sein und sagen: Danke AMD!


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