ATI Übernahme durch AMD ist perfekt

AMDAm vergangenen Freitag den dreizehnten - Aberglaube hin oder her - gaben die ATI-Aktionäre der Übernahme durch AMD mit einer Zustimmung von 99,72 Prozent grünes Licht, nachdem vorab schon der kanadische Wirtschaftsminister sein "Segen" erteilt hatte. Zuvor musste das in Sunnyvale ansässige Unternehmen der kanadischen Regierung aber zusichern, dass die Chipentwicklung und –fertigung auch zukünftig im Nachbarland der Vereinigten Staaten von Amerika verbleiben wird. Nicht einer der Aktionäre stimmte gegen die Akquisition seitens des Prozessorherstellers, den der ganze "Spaß" die stolze Summe von 5,4 Milliarden US-Dollar kostet.

Obwohl der Zusammenschluss zwischen AMD und ATI damit finanziell und rechtlich seinen Abschluss gefunden hat, beginnt die Arbeit in Sunnyvale und Markham jetzt erst richtig. Hielten sich die Integrationsmaßnahmen seitens der "Athlon-Macher" - laut uns vorliegenden Informationen - in Grenzen, gilt es sich nun für zukünftige Aufgaben zu positionieren. Besonders die Neuformierungen der Entwicklerteams und Ressourcenverteilung dürften dabei im Vordergrund stehen. Eine ist schon geklärt, die von Dave E. Orton - CEO von ATi-Technologies - der nun als "Executive Vice President" fungiert und dafür eine beträchliche Summe von 1.7 Millionen US-Dollar kassiert.


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