Erste Benchmarks der X1950 Pro aufgetaucht

AMDBereits im März sorgten der RV560 und RV570 für viel Wirbel und einige Spekulationen. Rechnete ATI auf der CeBIT noch mit einem Launch der beiden 80nm Chips gegen Juni/Juli, mussten die Kanadier diesen Termin kurze Zeit später wieder revidieren und peilten die Games Convention als möglichen Zeitraum an. Zwar nannte das in Markham ansässige Unternehmen keine offiziellen Details, aber internen Quellen zufolge hatte TSMC wohl Probleme mit dem 80nm Verfahren.

Auf der Games Convention präsentierte ATI dann zwar - wie versprochen - neue Grafikchips, darunter auch den RV560, der seit dem Radeon X1650 Pro heißt, aber vom RV570 fehlte weiterhin jede Spur. Kurz nach der Leipziger Videospielmesse tauchten dann erste Gerüchte zur Radeon X1950 Pro aka RV570 auf, laut denen der Chip im Oktober das Licht der Welt erblicken sollte. Was sich nach langen hin und her auch zu bestätigen scheint, denn gemäß Informationen, die uns vorliegen, wird der letzte R5x0-Ableger am 17. Oktober kommen. Der Termin der X1950 Pro könnte sich aber noch um eine Woche nach hinten verschieben, wenn man den Kollegen von DailyTech glauben schenkt.

Beim RV570 handelt es sich um einen 12 Pixel- und 36 Shader-Pipeline starken Chip der mit 580 MHz taktet. Angebunden ist der 1400 MHz schnelle und 256/512 MiB große GDDR3 SDRAM über ein 256 Bit breites Speicherinterface. Das Vorserienmodell, welches bei AnandTech auf dem Prüfstand war, taktete mit 575/1372 MHz und lag somit leicht unter den angepeilten Referenzwerten von ATI. Gekühlt wird die X1950 Pro von einem Single-Slot Kühler, der stark dem Design des R580+ ähnelt. Erstmals an Bord ist auch der interne CrossFire-Connector - nVIDIA lässt grüßen - der die unsägliche externe Verkabelung überflüssig werden lässt.

Die ersten Leistungstests sehen dabei sehr viel versprechend aus, so konnte das oben angesprochene Engineering-Sample ungefähr die Werte einer X1900 XT erreichen, was den RV570 zu einem angepeilten Preis von circa 249 US-Dollar sehr attraktiv erscheinen lässt. Zumal die Karte dank des optischen Die-Shrinks unter Last satte 54 Watt weniger Strom verbrauchen soll.


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