Neuigkeiten zum G80 und R600

NvidiaDie Gerüchteküche kocht momentan auf der größten Stufe, anders ist es nicht zu erklären, dass fast täglich neue Spekulationen zu ATIs R600 und nVIDIAs G80 die Runde machen. Nachdem wir erst vor kurzem über den G80 berichtet haben, sind in der Zwischenzeit wieder neue Informationen aufgetaucht. Laut diesen wird das kommende Flaggschiff der Kalifornier gegen Mitte November das Licht der Welt erblicken und somit deutlich früher am Markt sein als der R600, der für Anfang 2007 geplant ist. Ebenfalls als gesichert gilt, dass die Karte auf den Namen GeForce 8800 (GTX) hören wird, was eine logische Fortsetzung der bisherigen Namensgebung ist.

Bei den technischen Informationen scheiden sich im Moment aber noch etwas die Geister, denn im Bezug auf die Leistungsdaten gibt es widersprüchliche Informationen. Während einige Quellen behaupten, dass der G80 ein reiner Unified-Shader-Chip wird, berichten andere wiederum, dass es sich - wie uns nVIDIA auf der CeBIT bestätigte - um ein herkömmliches Design mit 32 Pixelpipelines und 16 Vertex-Shaders handelt. Als relativ sicher gilt hingegen, dass der bei TSMC in 90nm gefertigte Chip über rund 500 Millionen Transistoren verfügen wird und somit deutlich komplexer wird, als das derzeitige Spitzenmodell, das über 278 Millionen Transistoren verfügt.

Aber nicht nur die achte GeForce-Generation ist momentan ein heiß diskutiertes Thema, sondern auch ATIs "Wunderchip" aka R600, der anders als das nVIDIA-Pendant in 80nm breiten Strukturen daherkommt, dafür aber ebenfalls um die 500 Millionen Transistoren schwer sein soll. Im Gegensatz zu den Kalifornier wird es sicher aber definitiv um einen Unified-Shader-Chip handeln, der starke Ähnlichkeiten zur Xbox 360 GPU namens Xenos aufweisen soll. Trotz des hohen Transistorcounts soll es der R600 auf sage und schreibe 700 MHz bringen.


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