G80 - Erster Schnappschuss aufgetaucht

NvidiaIn dieser Woche regnet(e) es wahrlich News wie Schuppen aus den Haaren. Nach den zahlreich bekanntgewordenen Neuigkeiten auf dem IDF greift die Gerüchteküche nun wieder in die Akte G80. Anlass diesmal ein erster Schnappschuss, der die GeForce 8800 GTX in voller Montur zeigt. Auffällig ohne jeden Zweifel das schier endlos lange PCB, das wohl die 23cm der aktuellen Grafikkarten-Boliden locker durchbricht. Möglicherweise mutiert der G80 zum potentiellen GeForce 7900 GX2 Konkurrenten (PCB-Länge: 33,5cm). Angesichts der dadurch entstehenden Inkompatiblitäten wollen wir an Letzteres aber vorerst nicht glauben. Ferner ist auf dem Bild das zu erkennen, was viele bereits befürchtet hatten - eine Wasserkühlung. Als wir damals in einer unserer News darauf eingingen, dass die kommenden Grafikchips über 200 Watt verbrauchen würden, wurden wir von unseren Kollegen oftmals nur belächelt, dass wir dieses Gerücht in Form einer News vorgetragen haben. Auch beschäftigten wir uns schon damals mit den Folgen einer solch hohen Verlustleistung und verwiesen darauf, dass somit die Wasserkühlung bald zum Standardreportoire einer High-End Karte werden könnte. Dass unsere These durch das Bild bestätigt wird, befriedigt uns zwar, jedoch graust es uns auf der anderen Seite zugleich, in welche Richtung die beiden Chipschmieden entwickeln.

G80 alias GeForce 8800 GTX

Positiv stimmt, dass gleich mehrere Bilder aufgetaucht sind - übrigens alle aus dem asiatischen Raum - denn somit scheint es, als habe nVidia bereits vereinzelt Vorab-Modelle an Partner ausgehändigt. Einer baldigen Einführung stände somit nichts mehr im Wege und man könnte das selbstgesteckte Ziel - noch in diesem Jahr die Karte vorzustellen - einhalten. Die stets gut informierten Kollegen von "The Inquirer" berichten ihrerseits, dass mit viel Glück bereits im November der G80 im Geschäft zu finden sein wird; zweifelsohne aber im Dezember! Die bisher gemutmaßten Spezifikationen, die von 16 Vertex-Shadern und 32 Pixelpipelines sprachen, scheinen sich indes immer mehr zu bestätigen. Auch gibt es schon erste Vermutungen mit welcher Taktfrequenz der 1 GiB große GDDR4 Speicher angesprochen wird; diese reichen von 2400 bis 2800 MHz. Die Wahrheit wird wohl wieder irgendwo dazwischen liegen; zu konstatieren gilt es allerdings, dass die neuen Pixelbeschleuniger mit keinem Bandbreitenproblem mehr zu kämpfen haben werden.

Auf der anderen Seite steht der R600, bei dem wohl noch nicht alles so rosarot läuft. Angeblich ist mit einer Einführung in diesem Jahr nicht mehr zu rechnen, obgleich uns während der Games Convention etwas anderes zugeflüsstert wurde. Blickt man auf vergangene Zeiten zurück, so brauchte ATi immer rund 3-4 Monate mehr, um seine Next-Generation Serie vorzustellen, so dass es gar nicht einmal verwunderlich wäre, wenn uns ATi erst im Frühling nächsten Jahres mit seiner neuen Garde beglücken würde.


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