G80 trumpft mit Physikbeschleunigung auf

NvidiaNur noch wenige Monate sind es, bis nVidia seine mittlerweile achte GeForce-Generation einläuten wird. Nach der schwachen GeForce FX Serie folgte die GeForce 6 Serie, die in vielerlei Hinsicht alles besser machte. Die GeForce 7 Serie war dann eine konsequente Weiterentwicklung der sechsten GeForce-Generation und mit der nun bald erscheinenden GeForce 8 möchte man wieder aus dem vollen schöpfen und eine ganz neue Architektur präsentieren. Das baldige Flaggschiff der GeForce 8 Serie wurde bislang unter dem Codenamen G80 entwickelt. Recht spärlich gelangten in der Vergangenheit immer mehr Details zum neuen High-End Chip an die Öffentlichkeit. Erste, positive Gerüchte wurden Anfang Juli verstreut, als man davon berichtete, dass der G80 sein Tape-Out hinter sich gebracht hätte. Es folgten Ende August weitere Gerüchte, die erst malig mit konkreten Daten aufwarten zu wussten. So wurde inoffiziell bekannt gegeben, dass der Chip über satte 32 Pixelpipelines verfügen wird - was aber auch nicht anders zu erwarten war - und - das die traurige Botschaft - weiterhin im altbekannten und erprobten 90nm Prozess produziert würde. Ferner flatterte wenige Tage später die Meldung hinein, dass der G80 im November präsentiert würde.

Im aktuellen Monat, September, fand man derweil noch keine nennenswerten Neuigkeiten zum Next-Generation Chip der Kalifornier, doch diesmal hat nVidia höchstpersönlich in einem Interview dafür gesorgt. Nachdem in einer Pressemitteilung von Mainboardspezialist Asus eine Platine namens "P5N-SLI Premium" auftauchte, der man einen dritten PCI-Express Steckplatz zuschrieb, welcher so wörtlich für "nVidia`s Physics Card" sein sollte, brodelte die Gerüchteküche mit höchster Flamme. Diese Spekulationen unterband nun nVidias Presse-Chef Michael Hara in einem Interview und gab zugleich noch die ein- oder andere weitere Neuigkeit preis.

Er sagte gegenüber den Kollegen von Golem, dass man sich mit der nächsten und übernächsten Generation besonders mit der Physikbeschleunigung auseinander setzen würde und stellte somit klar, dass die Möglichkeiten für Physik-Berechnungen in Zukunft sehr gut seien. Gewiss war diese nicht ganz explizit getroffene Aussage auf den G80 bezogen, auf den man nun noch mehr gespannt sein darf. Des Weiteren dachte Herr Hara laut in dem Interview darüber nach, ob Physikberechnungen nicht auch einen Nutzen von einer Unified-Shader-Architektur hätten, von der man sich bisweilen bekanntlich distanzierte. Er stützte seinen Gedankengang, indem er klar stellte, dass so die Zusammenführung innerhalb der GPU zwischen Grafik- und Physik wesentlich effizienter sei. Man darf gespannt sein, welch` weitere Überraschungen in den nächsten Wochen auf uns zu rollen - wir werden berichten.


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