BenQ sagt CeBIT 2007 ab

MessenMehr und mehr haben die CeBIT-Macher mit dem Schwund namenhafter Aussteller zu kämpfen. Waren es in diesem Jahr noch die Branchengrößen Phillips und Sony, die ihren Auftritt absagten, deutet sich für die 2007er Ausgabe der weltgrößten IT-Messe eine noch größere Absagewelle an und das vor allem aus der Telekommunikationsbranche, die Hannover bisher immer fest im Programm hatte. Der Grund hierfür liegt zum einen in den hohen Kosten und zum anderen darin, dass der CeBIT der Spagat zwischen Business- und Publikumsmesse einfach nicht zur Zufriedenheit aller gelingen will. Erschwerend kommt hinzu, dass mit der jährlichen Ausrichtung der IFA immer mehr Hersteller nach Berlin abwandern, die dort kurz vor Weihnachten ihr Glück suchen.

Nach Nokia und E-Plus gab heute auch BenQ bekannt, dass man der CeBIT im kommenden Jahr den Rücken kehren werde. Dies gilt sowohl für die Kommunikationssparte, als auch für die IT-Produkte der Taiwanesen. Gleichzeitig gab der vor allem für seine Monitore bekannte Hersteller zu Protokoll, dass man dafür aber die Internationale Funkausstellung in Berlin als Ersatz in Betracht ziehen werde:

"Auf der IFA soll die Konvergenz der Produkt-Bereiche IT, UE und Mobilfunk verdeutlicht werden. Dabei soll neben dem Fachpublikum besonders die breite Öffentlichkeit einen umfassenden Einblick in die neuen Konvergenz-Technologien erhalten. Beide Unternehmen sehen in dem IFA-Messeauftritt zusätzlich die Chance, im wichtigsten Quartal des Geschäftsjahres entscheidende Impulse für das Weihnachtsgeschäft zu setzen."

Darüber hinaus wird sich BenQ noch auf dem 3GSM World Congress präsentieren, der alljährlich im Februar in Barcelona stattfindet.


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