nVidia stellt 7900 GS und 7950 GT offiziell vor

NvidiaSeit August stand fest, dass nVidia alsbald sein Portfolio um zwei weitere, gedrosselte High-End Ableger erweitern würde. Zum einen führte man am heutigen Tage die 7900 GS vor, die im unteren High-End Segment agieren wird, zum anderen die 7950 GT, die die 7900 GT komplett ablösen wird und dank höherer Taktraten ein unserer Meinung nach würdiger Nachfolger ist. Jene GeForce 7900 GS, die indes schon heute käuflich erhältlich ist, fand man bislang ausschließlich beim größten PC Hersteller Dell. Jetzt scheint die Karte auch reif für den Retail-Markt zu sein und wird mit denselben Spezifikationen wie die "Dell 7900 GS" an den Mann gereicht. Die um vier Pixelpipelines und ein Vertex-Shader beschnittene Karte, verfügt insgesamt über 20 Pixelpipelines und 7 Vertex-Shaders. Angetrieben mit 450 MHz beim Chip und 1320 MHz beim Speicher, liefert sie durchweg eine gute Leistung ab und das zu einem verhältnismäßig moderaten Preis von unter 200 Euro.

Nebst der 7900 GS gesellt sich auch noch eine 7950 GT ins Sortiment der Kalifornier. Auch diese Karte ist quasi kein Novum, denn sie ist faktisch gesehen "nur" eine 7900 GT mit höheren Taktraten und der doppelten Speichergröße; solcherlei Karten findet man derzeit zwar nicht wie Sand am Meer, aber es gibt sie. Ein äußerst gutes Beispiel ist die Gainward BLISS 7900 GT GS 512 MiB, die wir bereits ausführlich in einem unserer Tests unter die Lupe genommen haben. Bei der 7950 GT handelt es sich um eine unbeschnittene High-End Karte, die mit 24 Pixelpipelines und 8 Vertex-Shadern auftrumpfen kann. Ferner kommt sie mit recht aggressiven Taktraten von 550/1400 MHz an den Mann, wobei die Speichertaktfrequenz von den Herstellern frei wählbar ist, sich aber wohl größtenteils auf jene 1400 MHz beschränken wird. Auch bei der Speicherausstattung verhält nVidia sich recht lager und lässt den Herstellern die freie Wahl, also 256 MiB oder 512 MiB eingesetzt wird. Der Gros wird allerdings auch hier auf die zukunftssicheren 512 MiB setzen.

Selbstverständlich haben wir die zwei neuen Sprösslinge auch schon in unsere Archive gepackt und die Grafikkarten-Charts mit einem entsprechenden Update ausgerüstet. Einziger Wermutstropfen des Tages bleibt, dass die 7950 GT, welche für sensationelle 250 Euro die Ladentheke überqueren wird, erst ab 14. September erhältlich sein wird. Schiebt man allerdings den wirklich nicht zu bedauernden Wermutstropfen bei Seite, kann man sagen, dass nVidia sein Portfolio wirklich sinnvoll erweitert hat und nun in allen Sektoren hervorragend gegen den Konkurrenten ATi aufgestellt ist, der jedoch bald mit dem RV570 noch einmal nachlegen wird.


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