Intel immer noch mit ATi vereint

IntelKurz nachdem bekannt wurde, dass AMD ATI übernähme, machten Gerüchte die Runde - nicht ohne Grund - dass Intel in Zukunft die Beziehung zu der kanadischen Chipschmiede kappen würde, was insbesondere die Vergabe der heiß begehrten Buslizenz betrifft. Ganz im Gegensatz zu diesen Spekulationen bestätigte uns Intel auf der Games Convention, dass man auch in Zukunft an einer engen Partnerschaft mit der in Toronto ansässigen Firma interessiert sei. Natürlich kann man über die bevorstehende Akquisition nicht hinwegsehen, aber dennoch sei ATI ein wichtiger Partner.

Der erste Vertrauensbeweis der Kanadier folgte sogleich in Form der Radeon XPress 1250, welche für den Einsatz in Verbindung mit dem Merom gedacht ist. Wie es sich für einen "guten" Notebook-Chipsatz gehört, verfügt der XPress 1250 über eine integrierte Grafikeinheit, die DirectX 9 kompatibel ist und sich somit auch für Windows Vista eignet. Der Rest der Spezifikationen entspricht dem aktuellen Standard und dank des Einsatzes der "legendären" SB600 gibt es auch eine ordentliche USB-Performance. Als Kunden konnte man bisher nur NEC gewinnen, der entsprechende Chips in seinen Notebooks der "LaVie" Reihe einsetzen will. Da aber kaum ein Hersteller auf das begehrte Centrino-Logo verzichten will, wird ATI einen schweren Stand haben.

Aber nicht nur von der Notebook-Front gibt es Neues zu berichten, sondern auch Besitzer eines Desktop-PCs auf Basis des Core 2 Duos (aka Conroe) dürfen sich auf Zuwachs aus Kanada freuen, denn für Ende Oktober steht der Launch des RD600 an, der erstmals drei PCI-Express x16 Steckplätze bieten wird und zudem einen Angriff auf die Performance-Krone starten soll, die momentan noch vom i975X gehalten wird. Wie es dagegen im kommenden Jahr und darüber hinaus mit ATI-Chipsätzen für die Intel-Plattform aussehen wird, vermag noch keiner genau zu sagen, aber allem Anschein nach, werden sich die Kanadier Wohl oder Übel auf AMD-Chips fokussieren müssen.


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