Windows Vista RC1 fertiggestellt

MicrosoftDie Entwicklung von Windows Vista schreitet unausweichlich voran. Den aktuellen Stand der Dinge offenbart die RC1, die die Buildnummer 5600 trägt und in den kommenden Tagen wohl für alle Interessierten kostenlos zum Download angeboten wird. Privilegierte Betatester dürfen auch schon seit gestern Abend die neue Zwischen-Version auf Herz und Nieren überprüfen. Hat man den 2.58 GiB (32-Bit) bzw. 3.67 GB (64-Bit) großen Download einmal hinter sich gebracht, bekommt man ein schon fast ausgereiftes Betriebssystem serviert. Erste Betatester berichten, dass die RC1 wesentlich stabiler zu Werke geht, als noch die Beta 2, die Microsoft Anfang Juni Neugierigen zur Verfügung stellte. Zudem soll sie wesentlich performanter sein, ja sogar in manchen Tests den Primus Windows XP schlagen. Microsoft scheint also in den letzten 3 Monaten ganze Arbeit geleistet zu haben, jedoch musste man sich auch ranhalten, um den selbst gesteckten Termin Ende Januar einhalten zu können. Schon immer hieß es in der Vergangenheit, dass im Oktober die Entwicklung von Windows Vista abgeschlossen sein muss. Den Redmondern bleibt also nur noch ein Monat, um ihrem Next-Generation Betriebssystem den letzten Feinschliff zu verpassen.

Windows Vista Logo

Wichtigste Neuerung für alle nVidia-User ist sicherlich, dass unter Verwendung der 3D-Oberfläche Aero nunmehr sich die Grafikkarte "beteiligt" und die Prozessorauslastung auf bis zu 1% sinkt. In der Beta 2 musste man noch quälende 30% (Dual-Core) hinnehmen. Ferner finden sich in der RC1 neue, hochauflösendere Grafiken und Icons wieder. Zudem kommt in der RC1 der erst kürzlich mit einer neuen Version versehene Internet Explorer 7 zum Einsatz, den Microsoft auch Windows XP Usern noch dieses Jahr als "kritisches Update" anbieten wird. Wer auf seinem System eine Partition mit ca. 10 GB freischaufeln kann - 7 GB verschlingt das Betriebssystem nach der Installation - und zudem noch ein wenig Zeit hat, kann zweifelsohne das neue Betriebssystem einmal antesten. Auch für die User, die keinen Hochgeschwindigkeitsanschluss ihr Eigen nennen können, ist gesorgt, denn Microsoft wird diversen Zeitschriften ca. 3 Millionen Exemplare aushändigen. Zwar wird dann der Preis für die jeweilige Zeitschrift fällig, allerdings sollte dieser unter 5 Euro liegen und somit das Portmonee nicht allzu sehr belasten.


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