Der Stand-PC: Daheim werkelts immer noch am Besten

InternetDer sogenannte „stationäre PC“ erfreut sich nach wie vor einer großen Beliebtheit. Insbesondere unter Personen, die viel Wert auf die Leistung ihres Computers legen, gilt der Stand-PC als Nonplusultra der IT-Branche. Selbst gegen die vielfältige Konkurrenz in Form von Note-, Net-, Ultra- und Chromebooks, Tablets sowie Convertibles weiß sich der Klassiker der Computer-Industrie zu behaupten. Wer jedoch glaubt, dass Stand-PC gleich Stand-PC sei, irrt gewaltig: Auch im Bereich der standortgebundenen Arbeits- und Unterhaltungsmaschinen gibt es mittlerweile Dutzende Typen auszumachen, die teilweise mit ganz verschiedenen Vorteilen aufwarten. Grundlegende Vorzüge sind dennoch auszumachen.

Leistung satt


Einen zentralen Vorteil eines stationären PCs stellt dessen verhältnismäßig großes Leistungspotenzial dar, denn in dem voluminösen Innenleben eines solchen PCs finden etliche Hardware-Komponenten Unterschlupf, die zwischen den zentimeterdünnen Gehäusewelten mobiler Computer arg zusammengestaucht werden müssen und dort häufig nur in abgespeckten Varianten zum Einsatz kommen. Folglich gilt der Stand-PC unter Freunden von anspruchsvollen Spielen sowie Personen, die ihren Computer für umfangreiche Schnittarbeiten benötigen, als ein überaus gern gesehenes Medium, da hier Prozessor & Co. weitaus mehr Leistung entfalten können und selbst die neuesten Spielekracher genossen sowie umfangreiche Videoformatierungen innerhalb kürzester Zeit abwickelt werden dürfen. Unter dem „klassischen“ Stand-PC wird übrigens nach wie vor die typische Form aus einem rund 60 x 60 x 20 Zentimeter messenden Tower verstanden. In letzter Zeit können sich jedoch auch sogenannte Mini-PCs oder All-in-One-Geräte Stück für Stück durchsetzen, da diese weitaus weniger Platz am Schreibtisch einnehmen, wobei die Leistungen dieser Computerformen bei Weitem nicht so hoch wie bei den Stand-PCs im „Normal-Layout“ ausfallen. Zudem lassen sich diese Neukreationen nicht ganz so einfach erweitern.

Darf es etwas mehr sein?


Vor allem für den Bereich der Computertechnik scheint die Weisheit „Stillstand gleich Rückschritt“ zuzutreffen: In regelmäßigen Abständen kommen neue Hardwarekomponenten mit größeren Speichereinheiten und höheren Taktraten auf den Markt. Wer hier „up to date“ sein möchte, kann im Grunde genommen im Quartalstakt auf Shoppingtour gehen und seinem System ein Hardware-Upgrade verpassen. Auch in dieser Beziehung hat der PC im Standformat der mobilen Konkurrenz einiges voraus, denn Elemente wie Speicher, Prozessor und Festplatte lassen sich bei dieser PC-Form wesentlich besser, zumeist sogar in Eigenregie, in das System integrieren beziehungsweise austauschen. Des Weiteren ist ein stationärer PC in wesentlich mehr Punkten zu individualisieren: Während bei vielen Notebooks noch nicht einmal der Einbau eines zweiten Arbeitsspeichers möglich ist, darf beim stationären PC, angefangen vom zusätzlichen Mehrfach-Laufwerk über einen neuen Lüfter bis hin zum komplett neuen Prozessorsockel, die gesamte Breite der PC-Komponenten-Welt nachgerüstet werden. Sogar optisch gesehen lässt sich die alte Kiste aufpeppen, denn mit Neonröhre & Co. wird das Arbeitstier auch noch zum stylischen Mobiliar!

Unschlagbares Preisleistungsverhältnis


Einem abschließenden Pluspunkt eines stationären PCs liefert der Finanzaspekt: Soll die Leistung eines solchen Systems mit einem Notebook erreicht werden, muss häufig tiefer in die Tasche gegriffen werden. Zudem herrschen selbst bei den sogenannten Highend-Notebooks strikte Obergrenzen. Wer also stets das aktuelle Höchstpotenzial des IT-Universums genießen möchte, ist mit einem stationären PC weitaus besser beraten. Und auch für weniger leistungshungrige Arbeiten offenbart sich der PC im Standformat als heißer Preistipp. In Großraumbüros sowie Bildungseinrichtungen wie Universitäten und Schulen sind durchweg Computer im klassischen Kastenprinzip zu finden, da hier das Preisleistungsverhältnis nach wie vor unschlagbar ausfällt.

Wer nicht nur vom allgemeinen Preisleistungsvorteil profitieren möchte, sollte auch auf speziellen Seiten für neue und gebrauchte Computer einmal schauen. Nicht nur für Spiele-Fans und Computer-Bastler eine lohnenswerte Alternative zum Neukauf.


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