AMD Crimson statt Catalyst: Neuer schneller Grafiktreibe

AMDAMD trennt sich vom über Jahrzehnte getragenen Catalyst-Branding für die eigenen Grafiktreiber. Diese heißen fortan Crimson, genauer gesagt Radeon Crimson Software Edition. Gerüchteweise soll er jedoch auf lediglich ein Jahr Laufzeit begrenzt sein. Dann möchte AMD anscheinend mit einer weiteren Treiber-Offensive starten. Aber das steht erst einmal auf einem anderen Blatt.

Hier und heute präsentiert sich zunächst der neue AMD Crimson-Treiber. Neuer Name ist in diesem Fall auch neues Programm.
Dies fängt bei der Oberfläche an, welche runderneuert ist und dabei sehr aufgeräumt und schnell wirkt. Eine besondere Überarbeitung hat dabei das Profilmanagement erfahren.

Crimson glänzt weiter mit einem verbesserten FreeSync-Modus. Fortan kann das Feature schon bei niedrigen Frameraten genutzt werden.
Darüber hinaus bietet der neue Grafiktreiber bessere Energiewerte beim Videoabspielen.
Zu der wohl wichtigsten Neuerung zählt aber wohl das Shader-Cache-Feature, welches für weniger Ladezeiten und Ruckler sorgt.

Abgerundet wird der stimmige Gesamteindruck des neuen AMD-Crimson-Grafiktreiberpakets durch beinahe durchweg höhere Frameraten in aktuellen Spielen.
Wie Konkurrent Nvidia auf die AMD-Treiberoffensive reagieren wird, ist noch unklar. Die Vergangenheit lehrt jedoch, dass es nicht lange dauern kann, bis auch Nvidia der Öffentlichkeit einen generalüberholten Treiber anbieten kann.


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