PC-Markt muss federn lassen

UnternehmenAktuelle Verkaufszahlen des dritten Quartals 2015 legen offen, dass im Vergleich zum Vorjahr merklich weniger Desktops und Notebooks ausgeliefert wurden. Zu diesen Ergebnissen kommen übereinstimmend die beiden Marktforschungsinstitute Gartner und IDC.

Im direkten Vergleich zum Vorjahreszeitraum hinkt man etwa 8 bis 11 Prozent hinterher. Im zweiten Quartal 2015 wurde im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gar ein Minus von 10 bis 12 Prozent errechnet.

Die fallenden Verkaufszahlen schiebt man zu Teilen auch Microsofts Windows Update-Politik zu. Laut der Marktforschungsinstitute haben Tausende Windows 7- oder 8-Nutzer kostenlos den Wechsel auf Windows 10 vollzogen, ohne sich dazu neue Hardware beschaffen zu müssen. Microsoft stellt so zwar eine schnelle Verbreitung des neuen Betriebssystems sicher, schadet kurzfristig gesehen aber dem Wachstum der PC-Branche.

Die Schwergewichte in der PC-Branche sind in Bezug auf reinen Absatz nach wie vor Lenovo, HP, Dell, Apple und Acer. Insbesondere letzterer musste kräftig federn lassen. Im Vergleich zum Vorjahr sind 20 bis 25 Prozent Rückgang zu verzeichnen. Gegen den Strom sind hingegen Apple und Dell geschwommen. Trotz des allgemein Branchenrückgangs haben sie ein leichtes, einstelliges Wachstum verbucht.


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