Valve glaubt an Vulkan statt DirectX 12

Ego-ShooterDie Khronos Group entwickelt seit einigen Jahren den OpenGL-Nachfolger Vulkan - wir berichteten. Im Rahmen der Siggraph-Tagung verkündete der weltbekannte Spielepublisher, dass sie glauben, Vulkan sei die Zukunft.

Vulkan ist derzeit noch nicht fertiggestellt, soll aber im kommenden Jahr bereits in ersten Spielen zu bewundern sein. Valve ist am Entwicklungsprozess beteiligt und forciert die neue Grafik-API aus einem ganz speziellen Grund: Im Gegensatz zu DirectX 12 ist sie nicht an Microsofts neuestes Betriebssystem, Windows 10, gebunden. Vulkan lässt sich auch problemlos unter z.B. Windows 7/8 oder auch Linux betreiben.

Rein von den Fähigkeiten soll die API auf Augenhöhe mit Microsofts DirectX 12 liegen.

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt kann man schlecht einschätzen, wer das Rennen um die Grafik-API der nächsten Stunde machen wird. Fakt ist aber, dass DirectX 12 bereits auf dem Markt ist, von diversen Grafikkarten unterstützt wird und auch bereits Spiele angekündigt sind. Zudem genießt die Microsoft-API seit Jahren eine Vormachtstellung. Sollte die Kompatibilität zu anderen Betriebssystem der einzige Vorteil von Vulkan bleiben, dürfte es schwer werden gegen die etablierte DirectX-API aus Redmond - dies musste auch bereits AMDs Mantle erfahren.


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