Intel zeigt SSD-Update 3D XPoint

IntelDie Bühne des Intel Developer Forums nutzte der blaue Chipriese nicht nur dazu, weitergehende Details zur neuen Prozessorgeneration Skylake zu verraten, sondern auch die eigens entwickelte Speichertechnik 3D XPoint in den Fokus zu rücken.

3D XPoint ist eine neue von Intel zusammen mit Micron entwickelte Speichertechnologie, die sich leistungsmäßig zwischen NAND-Flash und DRAM einreiht. Da es sich um eine nicht flüchtige Speichertechnologie handelt (die Daten also auch nach einem Neustart oder Stromentnahme erhalten bleiben), tritt man praktisch in Konkurrenz zu heutigen SSDs mit NAND-Flash-Technologie. Als Schnittstelle wird man zunächst PCI-Express 3.0 verwenden (später ist auch PCI-Express 4.0 geplant).

Die Leistungsangaben die Intel zu 3D XPoint macht sind beeindruckend. Die Latenz soll bei unter 10 Mikrosekunden liegen und damit heutige SSDs noch einmal um den Faktor zehn schlagen. Auch bei der Datenrate dringt man mit rund 3,2 GB/s in neue Sphären vor.

Diesen theoretischen Leistungsangaben hauchte Intel auf dem IDF Leben ein, indem man einen SSD-Prototypen mit 3D XPoint gegen die momentane schnellste Intel-SSD P3700, die genauso wie die 3D Xpoint-SSD schon über PCI-Express 3.0 x4 mit dem neuen NVMe-Protokoll kommuniziert, antreten ließ. Dabei erreichte die mit 3D XPoint ausgestattete Intel-SSD durchschnittliche eine fünf- bis achtfach höhere IOPs.

Ab wann die neuen "Wunder-SSDs" in den Handel kommen, ist noch offen.


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