AMD Radeon R9 Fury X offiziell

AMDEnde Juni hat AMD seine lang ersehnte High-End-Grafikkarte namens R9 Fury X in Anlehnung an erste Radeon-Modelle vorgestellt. Nicht nur der Name ist neu und weicht gänzlich ab von AMDs bisherigem Namensschema, sondern auch das Innere.

Das Herzstück der Radeon R9 Fury X bildet die neue Fiji-GPU, die gegenüber dem bisherigen High-End-Chip Hawaii (R9 290(X) und R9 390(X)) wesentlich mehr Ausführungseinheiten bietet. Garniert mit Effizienzverbesserungen sowie dem erstmaligem Einsatz von HBM-Speicher sorgt sie für einen deutlichen Leistungsschub, der sie mit der zuvor schier übermächtig wirkenden GTX Titan X und GTX 980 Ti auf Basis des GM200-Chips auf eine Stufe stellen lässt.

AMD Radeon R9 Fury X Teaser

Insgesamt 4.096 statt 2.816 Shadereinheiten sind untergebracht. Die Anzahl der Textureinheiten ist von 176 auf 256 angewachsen. Der gestapelte HBM-Speicher taktet mit lediglich 500 Mhz, ist aber quasi an ein 4.096 Bit breiten Bus angebunden und erzeugt so rekordverdächtige 512 GB/s Speicherbandbreite. Noch ist der neue Speichertyp auf maximal 4 GB Gesamtvolumen beschränkt. Dies genügt aber in allen aktuellen Spielen selbst unter UltraHD.

In Bezug auf die Performance/Watt macht die R9 Fury X ebenfalls große Sprünge und konsumiert unterm Strich weniger Energie als R9 290X und R9 390X. Trotzdem schafft man es nicht, an das Effizienzwunder Nvidia Maxwell anzuknüpfen.
Ab 699 Euro kann sie theoretisch erworben werden. Die Verfügbarkeit sieht auch zwei Wochen nach dem Launch noch bescheiden aus. Durch die Wartezeit werden Käufer allerdings mit einer voraussichtlich einwandfrei funktionierenden Kühllösung beglückt. Bei den ersten Testmustern verursachte die Pumpe ein unangenehmes Fiepen.


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