Windows Vista Preise machen die Runde

MicrosoftEigentlich sollte Windows Vista schon längst draußen sein, aber aufgrund diverser Probleme, die Microsoft bisher nicht genauer spezifizieren wollte, haben die Redmonder ihren MacOS X Klon auf Anfang kommenden Jahres verschoben. Die Gründe für die Verspätung sind dabei vielfältig, lassen sich aber auf einen Nenner bringen und zwar, dass "Bills Jungs" mit Longhorn das Rad neu erfinden wollten, letztendlich aber kläglich an der Aufgabe scheiterten und nach und nach die wichtigsten Features streichen mussten, wie zum Beispiel das Dateisystem WinFS.

. Geplanter Preis
Ultimate 329 Euro
Business 249 Euro
Home-Premium 199 Euro
Home-Basic 169 Euro


Nun scheint sich die "Leidensgeschichte" von Vista aber langsam dem Ende zu nähern, denn laut der amerikanischen Ausgabe von Amazon wird das Betriebssystem am 30. Januar das Licht der Welt erblicken. Damit nicht genug nennt das Online-Versandhaus auch erste Preise, die von ca. 169 Euro für die "Home Basic-" bis zu 329 Euro für die "Ultimate-Edition" reichen. Die Unterschiede innerhalb der Versionen ergeben sich zum einen aus dem Funktionsumfang, als auch daraus, dass der Home-Basic Ableger auf die 3D-beschleunigte Oberfläche verzichten muss.

Zwar hat Microsoft Vista gegenüber Windows XP nicht künstlich verteuert, aber dennoch sind die Preise, die die Redmonder von ihren Kunden verlangen "unverschämt", wenn man diese zum Beispiel mit MacOS X vergleicht, das man schon für 129 Euro erwerben kann. Ebenfalls kritisch hinterfragen sollte man die Produktpolitik von Steve Balmer und Co., denn ist es wirklich notwendig, dass es gleich fünf Versionen eines Betriebsystem geben muss; oder handelt es sich nicht viel mehr um eine "Abzocke" am Kunden, der zusätzliche Features teuer erkaufen muss?


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