Zwei Intel Broadwell-CPUs für Desktop kommen

IntelSeit Herbst 2014 hat Intel 14 Nanometer-Chips (Broadwell) in ihrem Portfolio. Allesamt bislang Prozessoren für den mobilen Markt. Jetzt kündigt der Chipriese seine Desktop-Offensive in 14 Nanometern und auf Basis des bekannten Sockel LGA-1150 an, die aber erwartungsgemäß mit nur wenig neuen Modellen einhergeht.

Wie die Seite VR-Zone berichtet, wird Intel zur Computex Anfang Juni zwei Desktop-CPUs auf Broadwell-Basis in 14 Nanometer breiten Strukturen präsentieren. Diese Modelle sollen auf die Bezeichnungen Core i5-5675C sowie Core i7-5775C hören. Beide Modelle sollen auf vier Rechenkerne setzen, einen nach oben hin offenen Multiplikator haben, erstmals auf die interne HD 6200-Grafiklösung mit 48 Ausführungseinheiten zurückgreifen und sich mit einer TDP von 65 Watt begnügen.

Unterschiede offenbaren sich beim Core i5-5675C und Core i7-5775C hinsichtlich der Taktfrequenzen, der Größe des L3-Caches sowie der Anzahl nutzbarer Threads. Während der Core i5-5675C mit 3,1 GHz Basistakt aufläuft und bis zu 3,6 GHz im Turbo-Modus erreicht, sind es beim Core i7-5775C 3,3 respektive 3,7 GHz. Zudem beziffert sich der L3-Cache beim Core i5-5675C auf 4 MB, wohingegen er sich beim Core i7-5775C auf 6 MB beläuft. Darüber hinaus muss der Core i5 auf Hyper-Threading verzichten und mit vier statt acht Threads Vorlieb nehmen.

Die beiden Modelle sind die schnellsten Intel-CPUs in der 65 Watt-Klasse und zudem mit der schnellsten internen Intel-Grafiklösung ausgestattet. Dennoch werden sie absolut betrachtet keine neuen Bestwerte bei der Prozessorleistung aufstellen. Der Core i7-4790K mit bis zu 4 GHz Turbotakt sowie 8 MB L3-Cache wird bis zur Skylake-Architektur die schnellste CPU in Intels Portfolio bleiben.


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