R7 360 eine HD 7700, R9 370 eine HD 7800

AMDMit großer Spannung wird AMDs R9-300 Reihe erwartet, besonders weil Nvidia mit der GTX Titan X die Messlatte kürzlich deutlich nach oben gesetzt hat. Wie so oft verrät jetzt der eigene Treiber neue Details zur kommenden Grafikkartengeneration.

AMD hat vor wenigen Tagen den Catalyst 15.3 online gestellt. Dieser bietet zwar in erster Linie Unterstützung AMDs Adaptive-Sync-Umsetzung FreeSync, verrät aber eben auch erste Modelle der neuen R-Generation. Und nicht nur das: Die neuen Modelle werden nicht nur namentlich erwähnt, sondern lassen sich auch bestehenden Grafikchips zuweisen.

Den Anfang macht die so genannte Radeon R7 360. Bei ihr ist im Catalyst 15.3 vermerkt, dass sie auf die Bonaire-GPU setzt. Diese fand schon unter der Radeon HD 7790 Verwendung und wurde zuletzt mit der R7 260 neu aufgewärmt. Nun soll offenbar auch die vermeintlich neue R7 360 auf den inzwischen doch schon betuchten Grafikchip setzen.

Ähnliches ist bei der so genannten Radeon R9 370 zu beobachten. Hinter dem viel versprechenden Namen steckt der Pitcairn-Chip, der nicht nur in der aktuellen R9 270X steckt, sondern auch schon in den inzwischen drei Jahre alten Modellen HD 7850 und HD 7870.

Neben diesen beiden prominenten Beispielen lässt sich die Liste mit den vermeintlich neuen Modellen R7 350X, R7 340(X) und R5 310 nahtlos weiterführen. AMD verbaut Uralt-Chips unter völlig neuen Produktbezeichnungen. Eine Entwicklung, die man in der Vergangenheit schon öfters beobachten konnte (auch bei Konkurrent Nvidia). Über aber nun gar drei Generationen hinweg einen Chip neu aufzukochen, ist neu und keine lobenswerte Entwicklung.


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