GTX Titan X verkauft sich trotz hohen Preises gut

NvidiaRund zwei Wochen ist es her, dass Nvidia sein neues Flaggschiff, die so genannte GTX Titan X, präsentierte. Mittlerweile ist das Nvidia-Topmodell auch im deutschen Einzelhandel angekommen und verkauft sich offenbar besser als sein Original, obwohl der Preis eine neue Messlatte nach oben markiert.

Hierzulande müssen für die GTX Titan X satte 1.149 Euro bezahlt werden. Eine stolze Summe, die sogar den Einführungspreis der GTX Titan, der seinerzeit gut 900 Euro betrug, noch einmal übertrifft. Doch Nvidia scheint mit seiner Strategie Erfolg zu haben. Jener elitärer Kreis, der rund 900 Euro in eine Grafikkarte investierte, scheint den Euro nicht mehr doppelt umzudrehen und ist daher auch bereitwillig über 1.000 Euro für den neuesten Nvidia-Tross zu zahlen.

Der Online-Shop Caseking verriet, dass die Nachfrage die verfügbare Ware übersteige und man schon stattliche Stückzahlen ausgeliefert hätte. Auch der Online-Shop Mindfactory bestätigt einen überdurchschnittlichen Abverkauf der GTX Titan X. Die Verkaufszahlen seien über dem Niveau der Geforce GTX Titan, heißt es.

Das hohe Interesse an der GTX Titan X lässt sich damit erklären, dass noch auf keiner anderen Desktop-Grafikkarte der neue, sehr schnelle High-End-Chip GM200 verbaut ist. Dieser bietet gegenüber dem bisherigen Flaggschiff, GTX 980, eine durchschnittlich rund 40 bis 50 Prozent höhere Performance. Zudem beträgt der Speicher stolze 12 statt 4 GB GDDR5.

Trotz des hierzulande sehr hohen Verkaufspreises spühlt die neue GTX Titan X kaum mehr Geld für Nvidia in die Kassen als die GTX Titan. Zwar ist der Preis hier rund 25 Prozent höher, gleichzeitig ist aber auch der Euro derzeit knapp 20 Prozent weniger wert als der US-Dollar zur Einführung der GTX Titan.


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