Nvidia präsentiert Spielekonsole Shield 2

NvidiaNvidia hat dieser Tage die zweite Generation seiner Spielekonsole fürs Wohnzimmer vorgestellt. In Anlehnung an den Vorgänger hört sie auf die Bezeichnung Shield 2, wobei sie fast nur mit ihrem Namen Shield vermarktet wird. Nvidia verspricht neben atemberaubenden Gaming-Erlebnis die Wiedergabe von 4K-Videos. Dazu hat man das Innere kräftig aufgepeppt.

Die kleine Nvidia-Spielekonsole ist mit dem neusten Tegra-Chip, Tegra X1, ausgestattet. Dementsprechend verfügt sie über jeweils vier A57- und A53-Kerne. In Kombination mit 3 GB großem Arbeitsspeicher und einer aktuellen Maxwell-GPU mit 256 Shadereinheiten ergibt sich hieraus eine potente Spielekonsole.
Der interne Speicher der Shield beträgt nur 16 GB, allerdings können mit einer microSD-Karten bis zu 128 GB ergänzt werden.

Shield soll mit seiner Rechenpower in der Lage sein, echte Grafikkracher wie Crysis 3 darzustellen. Doch Nvidia bietet auch noch eine interessante, alternative Option: So stellt man über das Internet gemietete Server mit GTX-Grafikkarten bereit, die 60 Bilder/Sekunde unter FullHD sicherstellen sollen. Einziger Haken: Die Latenz ist derzeit noch relativ hoch und eine gute Internetverbindung ist Voraussetzung.

Nvidia adressiert Shield bewusst als Spielekonsole fürs Wohnzimmer, da dort nicht nur aktuelle Spiele gespielt werden können, sondern auch die Wiedergabe von Filmen unter 4K möglich ist. Auch hierzu bedient man sich leistungsstarker Server, die die Rechenarbeit übernehmen und unterstützt dabei die gängigen Codecs H.264, H.265 sowie VP9.

Bedient wird die Spielekonsole primär über einen Controller, aber auch eine Fernbedingung kann optional erworben werden. Des Weiteren ist es möglich, Sprachbefehle über Google Voice Search zu nutzen.

Shield ist vorerst nur auf dem US-Markt verfügbar. Dort kostet die Wohnzimmer-Spielekonsole 199 US-Dollar, was günstig im Vergleich zur Konkurrenz in Form von Microsoft und Sony scheint, allerdings darf man nicht vergessen, dass sie nicht an die Rechenpower letztgenannter herankommt und einige Features nur über Streaming-Dienste umsetzt.


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