Intel zeigt 14 nm-Braswell-SoC

IntelIm Zuge der alljährlich in Nürnberg stattfindenden Embedded World hat Intel nach langer Verspätung seinen ersten 14 Nanometer-System on Chip (SOC) gezeigt, der auf Roadmaps bisweilen unter dem Codenamen Braswell zu finden war. Er wird die Nachfolge von Bay Trail antreten. Die offizielle Markteinführung ist im Rahmen der Computex Anfang Juni angedacht.

Bay Trail hatte vergangenes Jahr erfolgreich das bis dahin schon schlechte Image der Atom-Prozessoren aufgeweicht. Von der neuen Generation, Braswell, erhofft man sich in erster Linie eine gesenkte Leistungsaufnahme aufgrund des Einsatzes des 14 statt 22 Nanometer-Verfahrens.

ASRock und DFI zeigen vor Ort bereits Lösungen mit Braswell-Chips und preisen diese im Datenblatt unter anderem mit Gen8-Grafik an, die erst mit Broadwell eingekehrt ist. Zudem scheint der Speichersupport auf bis zu DDR3L-1600-Speicher angehoben worden zu sein.

Kritikwürdig bleiben nach wie vor die von Intel nur standardmäßig gesetzte Anzahl an SATA-Ports, nämlich zwei. Hier scheinen größere Änderungen frühestens mit der Skylake-Generation zu kommen.


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