Rasbperry Pi 2 knackt 500.000-Grenze

UnternehmenDie erste Generation Rasbperry Pi, die 2012 debütierte, landete einen Überraschungserfolg. Der Einplatinencomputer hatte insbesondere das Interesse von Bastlern geweckt und eine so genannte Maker-Szene entstehen lassen. Inzwischen ist die zweite Generation, Rasbperry Pi 2, auf den Markt und übertrifft die Erfolge der ersten Generation noch einmal bei weitem.

Zwei Wochen ist Rasbperry Pi 2 erst auf den Markt und hat nach unternehmenseigenen Informationen bereits die Grenze von 500.000 verkauften Exemplaren gebrochen. Zum Vergleich: Rasbperry Pi benötigte rund ein Jahr, um 1 Millionen Exemplare zu verkaufen. Nach zwei Jahren waren es etwa 2,5 Millionen.

Aus technischer Sicht stellt die zweite Generation eine erhebliche Verbesserung gegenüber der ersten dar. Statt eines einkernigen 700 MHz-Prozessors werkelt nunmehr ein vierkerniger 900 MHz-Prozessor im Inneren. Des Weiteren hat sich der Arbeitsspeicher von 512 auf 1024 MB verdoppelt. Lediglich die Grafikeinheit ist unangestastet geblieben, wird weiterhin von Broadcom gestellt und kann immerhin MPEG-2 und VC-1 in 1080p30 dekodieren sowie H.264/MPEG-4 AVC in bis zu 1080p30 de- und enkodieren.

Im Gegensatz zum Vorgänger wird Raspberry Pi 2 darüber hinaus mit Windows kompatibel sein. Die Redmonder stellten in Aussicht, dass ihr Ende dieses Jahres veröffentlichtes Windows 10 mit Raspberry Pi 2 kompatibel sein werde.
Rasberry 2 wird hierzulande für circa 50 Euro verkauft. Er konkurriert mit den Einplatinencomputern Banana Pi und Intels Galileo-Plattform.


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