ATi seit Catalyst 6.6 mit besserem AF

AMDberraschungen gibt es immer wieder. Die fast ausschließlich nur noch nach Performance lechzende Grafikindustrie verpackt oftmals - gut geschnürt und unauffällig - kleine Optimierungen im Chip, die für eine schlechtere Bildqualität, aber eine bessere Performance sorgen. Die Liste der Skandale ist meterlang und müsste in einem gesonderten Artikel aufgelistet werden. Wie die Kollegen von "ComputerBase" nun berichten, haben die ATi-Ingineure still und heimlich im Catalyst 6.6 und auch den darauffolgenden Versionen erneut kleine Optimierungen untergebracht, die aber nicht etwa die Performance verbessern, nein - sehr lobenswert - die Bildqualität! Diesen Trend mögen wir fast schon als Novum abstempeln, wobei die kanadische Chipschmiede auch mit der X1000 Serie eindrucksvoll zeigte, dass man Wert auf Bildqualität legt, indem man das winkelunabhängige AF wieder einführte.

Doch zurück zum Catalyst 6.6 und der besseren Bildqualität. Laut "ComputerBase" bietet der neue Treiber eine bessere Bildqualität bei der anisotropischen Filterung; diese Tatsache stützen sie mit Bildern, die mit dem "AF-Tester" durchgeführt wurden. Die teils deutlich erhöhte Bildqualität beim anisotropischen Filter, die ATi auf Anfrage auch bestätigte, zahlt sich aber wohl leider in der Praxis kaum bis gar nicht aus. In Spielen sind mit dem bloßen Auge keine Veränderungen festzustellen, weswegen ATi die bessere Bildqualität vielleicht auch in ihren sehr umfangreichen Release-Notes außen vor ließ. Wir wollen ATi jetzt sicherlich nicht in den Himmel loben, ein klein wenig Anerkennung hoffen wir den Kanadiern aber mit dieser News gegeben zu haben.


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